Spieleabend in Kollmarsreute

UluruAm 12. Dezember 2017 fand der Spieleabend in Kollmarsreute statt. Leider musste Heute wieder ein paar Menschen wieder aus Gesundheitlichen oder anderen Gründe absagen. Doch es war denn noch ein netter Abend in einer Kleinen Runde.

Zu Beginn sollte es erst einmal etwas kürzeres sein um warm zu werden und vielleicht kämen ja auch noch Nachzügler. So begannen wir mit Uluru ein nettes Spiel, dass das logische Denken beansprucht. Alle Spieler haben ein Tableau mit einem Berg und acht Felder darum. Zu dem noch acht Vögel die um den Berg platziert werden sollen, doch jeder Vogel hat eine andere Vorliebe, die über Karten angezeigt wird. Nun versuchen alle Spieler möglichst schnell ihre Vögeln so zu platzieren damit sie im besten Fall alle zufrieden sind. Was nicht immer einfach ist. Wer fertig ist dreht die Sanduhr um und so lange haben die anderen die Möglichkeit ihre Vögel zu platzieren. Danach wird gecheckt ob die Vögel richtig stehen bzw zufrieden sind, wenn nicht dann bekommt der Spieler einen Minuspunkt für diesen Vogel. Wer nach fünf Runden die wenigsten Minuspunkte hat hat gewonnen. Ich hab mich ganz gut geschlagen, doch es gibt noch Möglichkeiten das Spiel komplexer zu machen. So gibt es zum Einen Karten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und zum Andern noch die Variante, dass jeder Vogel zwei Bedingungen hat. Wo dann aber auch mehr Paradoxen auftreten können.

Danach ging es weiter mit Noria. Dieses mal eine Partie zu zweit. Bei zwei Spielern hast du schon mehr Zeit dich zu entwickeln doch kann es auch wesentlich weniger Ressourcen geben. So hatten wir in diesem Fall zum Beispiel keine Bolzen im Spiel und nur zwei Obsidanschiffe. So war es mir klar, dass ich diese Schiffe auf jeden Fall haben möchte um quasi eine Monopolstellung zu haben. Doch auch hier war es wieder so, dass mein gegen über die Politik nicht so ganz berücksichtigte weil es seine erste Partie war. So konnte ich sie zu meinen Gunsten einstellen und er musste dann schauen wie er dem am besten entgegen kommt.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Uluru (Kosmos)
  • Noria (Edition Spielwiese)

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Brettspieletreff im Rieselfeld

NoriaAm 9. Dezember 2017 fand der Brettspieletreff im Rieselfeld wieder im Café vom Glashaus statt. Das Café war an diesem Abend probbe voll und so wurden an bis zu fünf Tischen gleichzeitig gespielt. Auf die Tischen kam unter anderem Tzolkin, Bang! Das Würfelspiel, Codenames, Noria und Wizard.

Da es ein reges Interesse an Noria gab, ließ ich es mir nicht nehmen dies auf den Tisch zu bringen. Wir Spielten zu viert und bauten schon auf während andere noch überlegten was sie spielen wollen. Auch dieses mal war es wieder eine Runde mit reinen Neueinsteiger in das Spiel. Die Erkenntnis, dass der Anfang ziemlich trocken und mechanisch ist wurde auch hier wieder getroffen. So war ich wieder einmal Startspieler und alle anderen machten mir alles nach bis es zu einem Punkt kam wo alle ein wenig andere Waren in ihren Fabriken hatten und auch unterschiedlich gut an Rohstoffen kamen. Ich finde es auch immer wieder faszinierend, dass Leute die Noria des erste mal spielen nicht auf die Politik anspringen wollen weil sie ja nicht wissen was sie später machen wollen. Doch später ist es entweder teurer die Politik zu manipulieren oder gar nicht mehr möglich weil es andere schon getan haben. Aber dafür muss wohl erst ein mal eine Partie gespielt worden sein um zu verstehen wie die ganzen Mechanismen ineinander greifen. Es war eine schöne Partie und die anderen waren auch recht angetan vom Spiel. Einer hätte sogar lieber die Expertenvariante gespielt, weil da alles von Anfang an sichtbar ist.

Danach sollte es Las Vegas als Absacker sein. Ein sehr einfaches Würfel spiel bei dem sich Mitspieler doch ganz gern mal ärgern können weil ein Spieler einen blockiert oder gar doch eine Position wegschnappt. Es gibt sechs Casinos bei dem es Geld zu hohlen gibt. Bist du an der Reihe würfelst du alle deine Würfel und musst alle Würfel einer Zahl auf ein Casino setzen. Wer die meisten Würfel auf einem Casino hat darf sich einen Geldschein nehmen, doch bei Gleichstand bekommt keiner etwas. So hatte ich am Anfang etwas Pech und lag leicht zurück. Später lief es ganz gut doch ich habe wohl einmal den falschen blockiert. Dem war es dann egal wer am meisten Geld hatte weil er eh nicht mehr gewinnen konnte ist er dann auf mich gegangen. Tja da hat sich der dritte gefreut und konnte in Ruhe das meiste Geld abstauben. Typischer Fall eines Kingmakers, aber Las Vegas bleibt auch ein fast reines Glücksspiel.

Weil dann noch etwas Zeit war holten wir noch Leute aus anderen Runden zusammen und spielten Love Letter Big Box als zweiten Absacker. Auch ein Sehr einfaches Spiel. Alle haben eine Karte auf der Hand und wenn du dran bist musst du eine Karte ziehen und eine Karte auspielen. Wer am Ende die Höchste Karte hat gewinnt die Runde. Doch während des Spiels können Spieler auch ausscheiden durch die unterschiedlichen Karteneffekte. Ich hatte nicht so viel Glück, auch wenn es in der letzten Runde sehr knapp war. Aber es war nett es mal nach einer so langen Zeit wieder zu spielen und mit der Erweiterung kommen doch noch ganz schön viele neue Karteneffekte hinzu.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Noria (Edition Spielwiese)
  • Las Vegas (Ravensburger)
  • Love Letter Big Box (Pegasus)

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Brettspieletreff in Brühl-Beurbarung

Gaia ProjectAm 7. Dezember 2017 fand wieder einmal der Brettspieletreff in Brühl-Beurbarung im Stadtteiltreff Brühl-Beurbarung in Freiburg statt. Die Auswahl der Spiele war wieder groß und so konnten sich einige nur schwer entscheiden. Für mich war die Wahl eigentlich schon entschieden als einer sein Gaia Project auspackte. Während die anderen noch knobelten was sie spielen und noch Nachzügler eintrudelten, bauten wir unser Spiel schon auf. Die anderen machten sich dann aber auch ziemlich bald an Terraforming Mars und die Schlösser des König Ludwig.

Dieses mal waren bei Gaia Project die Ziele Möglichst viele grüne Planeten und möglichst viele Gebäude in seinen Allianzen zu besitzen. Ich bekam zufällig ausgelost das rote Tableau und entschied mich für den Schwarm. Erst dachte ich diese Fraktion ist ganz gut um eine große Allianz zu bekommen, doch dadurch dass ich nur ein Gebäude zu Beginn hatte tat ich mich schwerer in der Ausbreitung. So ging meine meiste Energie darauf hinaus mich möglichst schnell auszubreiten und weniger darauf hin wofür es eigentlich alles gerade im Moment Punkte gibt. Zu dem habe ich wohl auch mein Wissen vernachlässigt und somit das aufsteigen in den Technologieleisten. Das Ergebniss des Spiels war so schnell für mich absehbar, aber ich hatte Spass daran mich auszubreiten. So mit hab ich neuen Mut es noch einmal zu probieren und dann einiges besser zu machen.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Gaia Project (Feuerland)

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Die Spielrunde in Emmendingen

CosmogenesisAm 1. Dezember 2017 fand wieder einmal die Spielrunde in der Stadtbibliothek von Emmendingen statt. Doch dieses mal war ich beim betreten der Bibliothek etwas überrascht, denn die Spielrunde fand nicht wie üblich in einem eigenen Raum statt, sonder mitten im Eingangsbereich der Bibliothek. Doch nichts desto Trotz es wurde wieder an einigen Tischen gespielt und es gab auch wieder ziemlich viele Spiele zur Auswahl.

Mich zog es gleich zu Beginn an einen der hintersten Tischen, wo ein für mich optisch sehr ansprechendes Spiel gerade aufgebaut wurde. Cosmogenesis war der Name des Spiels. Es ist ein Workerplacementspiel bei dem alle ein Sonnensystem haben und dort Planete, Monde und vielleicht auch Leben erschaffen. Dafür gibt es eine Auslage mit vier Bereichen in der Tischmitte. Du hast vier Arbeiter wobei du dir aussuchen kannst welchen der vier Bereichen du dir zu erst nehmen kannst. In zwei Bereichen gibt es Planeten. In einem anderen Punktekarten und im letzten gibt es noch Kometen und Asteroiden, die unter anderem benötigt werden um Planeten auf zu wert oder Leben zu erzeugen. Mit meiner Startpunktekarte hätte ich einen terristischen Planeten mit Atmosphäre und zwei Monden gebraucht um sie zu erfüllen. So konzentrierte ich mich zu beginn auf Planeten auf denen Leben möglich ist. Doch die benötigen viel Geduld. Mir war nicht bewusst das Gasriesen auch Mode mit Leben haben können. Doch die ermöglicht für das nächste Spiel ganz andere Möglichkeiten. Ich bin ja eigentlich ein ganz schöner Skeptiker was Workerplacementspiele angeht, aber hier hat mir das Thema so gut gefallen, dass ich es doch gerne öfters spielen würde.

Nach dem Leben im Weltall möglich war ging es zum Fliesen legen mit Azul. Dieses mal achtete ich starkt darauf was nicht nur ich benötigte, sonder was auch die anderen haben oder nicht haben wollen. In einer dreier Runde geht das auch schon leichter als in einer Partie zu viert. Doch das hatte wohl auch schnell abgefärbt, aber eine destruktive Spielweise ist nur so lange gut wie du dich nicht verzettelst. Mit fortschreiten des Spiels lief es aber für mich immer besser. So hab ich nach und nach immer mehr Punkte für die einzelnen Steine bekommen und es am Ende auch noch geschafft eine Farbe vollständig zu haben. Dieser Sieg freute mich da ich auf der Spielwiesn oft ganz schön abgeschmiert bin.

Danach sollte es ein einfaches Würfelspiel sein. Doch ich hatte wenig Lust auf ein Würfelspiel mit Block und Landwirtschafts Thema, dann ging ich zu meinen Spielen und brachte Bang das Würfelspiel. Einer von uns drei kannte Bang noch nicht und somit war es eine Pflicht das zu spielen, es war auch nicht schwer noch drei weitere für das Spiel zu begeistern. Es war eine sehr konfuse Runde. Ich war Sherif und alle schossen sich gegenseitig ab und gaben sich Bier aus, aber keiner schoss auf mich. Somit kam es als die ersten tot waren, dass ausgerechnet ich meinen einzigen Hilfssherif umbrachte. Dann waren nur noch zwei Banditen über, die noch voller Lebenslust mich verdroschen. Immer wieder ein guter Absacker, doch eigentlich war noch Zeit.

Einige machten sich schon auf den Heimweg, doch wir waren noch einen kleine Runde die sich noch ein Spiel überlegten. Dann kam Epic PvP auf den Tisch und wir spielten es zu viert. Ich war ein Ork Paladin und eher weniger mit meinem Deck zufrieden. Die Orks haben zwar sehr starke Karten, dafür sind sie aber auch relativ teuer, was vor allem am Anfang Nachteilhaft ist. Aber auch prinzipiell ist in dem Spiel besser möglichst viele kleine Angriffskarten zu haben statt wenige starke. So wurden unsere wenige Angriffe auch noch geblockt und meinem Mitspieler noch die Karten geklaut und wir konnten eher zusehen wie unsere Lebenspunkte sanken.

Ende tot, alles tot. So wurde noch ein wenig aufgeräumt und ich machte mich auch auf den Heimweg.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Cosmogenesis (Ludonova)
  • Azul (Plan B)
  • Bang! The Dice Game (Abacus Spiele)
  • Epic PvP (Pegasus)

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Spielwiesn in München (Tag 2/2)

Bunny KingdomAm Samstag machte die Spielwiesn schon vor Öffnung ein ganz anderes Bild. Ich war etwa eine halbe Stunde bevor die Türen sich öffneten da und da standen schon an allen Kassen und Eingängen Schlagen von Menschen. Das kommt zu mindestens von der Zahl der Menschen gefühlt näher an Essen als der Tag zu vor. Denn noch liegt hier immer noch das Spielen im Vordergrund. An diesem Tag habe ich mich auch gleich mit einer Gruppe Spielern von Mitgespielt nach oben zur Spielfläche begeben um dort uns Tische zum Spielen zu sichern. Die Spielfläche ist riesig und in mehreren kleineren Separees unterteilt.

Es sollte mit etwas leichtem beginnen und so kam Majesty auf den Tisch. Eine schlichte Neuheit für Freunde des einfachen Familienspiels vom gleichen Autor wie Splendor. Daran könnte es zu mindestens liegen warum hier die Geldmünzen keine Pappmarker sondern zu klein geratene Pokerchips sind. Die Mechaniken des Spieles sind nicht wirklich neu. In der Mitte werden vom Nachziehstapel sechs Karten in einer Reihe aufgedeckt. Wenn du am Zug bist musst du dir eine Karte nehmen. Die Karte, die am weitesten weg vom Stapel ist kostet nichts, je näher die Karte am Stapel ist desto teurer wird sie. Die Karten werden mit Arbeiter bezahlt. Wenn du dir eine Karte ausgewählt hast legst du sie in den dafür zugehörigen Bereich in deinem Königreich, das löst einen Effekt aus je nach Karte die du dir ausgewählt hast. Das ganze geht 12 Runden und dann wird geschaut wer die meisten Punkte bzw Geld hat. Das Spiel war ganz nett um so vor sich hin zu spielen und langsam zu beobachten wie sein Königreich wächst. Das Spiel hat auch eine Variante für fortgeschrittenere Spieler, doch ich weiß nicht ob die auch mehr Spannung ins Spielgeschehen bringt.

Danach war schon die große Frage „What’s next?“. So begab ich mich zur Spiellothek und brachte Bunny Kingdom mit. Ein kleiner Geheimtipp den ich bekommen hatte. Das Spiel hat ein niedliches Erscheinungsbild mit vielen kleinen Häschen, doch es steckt mehr Strategie drin als es den Anschein hat. Die Regeln sind nicht kompliziert. Es ist ein klassisches Draftingspiel. Alle bekommen eine Anzahl an Karten und dürfen sich zwei Karten davon aussuchen, die restlichen werden weiter gegeben. dann werden die Karten ausgespielt und du darfst die wieder zwei Karten aussuchen. Die Karten können zum Beispiel Orte die du in Besitz nimmst, Effekte haben, Bauwerke sein oder Aufträge die dir am Ende Punkte geben. Wenn alle Karten gespielt wurden kommt eine Bauphase in der du Städte errichten oder deine Felder mit kostbaren Rohstoffen bestücken kannst. Danach kommt eine Zwischenwertung. Hierbei wird jedes Landsgut (zusammenhängende Gebiet) separat Gewertet. Es wird die Stärke und der Wohlstand miteinander multipliziert. Stärke entspricht der Größe an Städte und Wohlstand die Anzahl der verschiedenen Rohstoffen in deinem Landsgut. Das geht ganze vier Runden Lang. Das knifflige dabei ist zum einen raus zu suchen was du am besten gebrauchen kannst, doch aber auch was gibst du weiter? Denn mit allen Karten die weiter gibst können deine Mitspieler profitieren. Ich fand es schön gemacht, auch wenn du erst einmal rein kommen musst um zu wissen auf was es eigentlich ankommt. Einer aus unserer Runde war von dem Spiel so begeistert, dass er im Nachhinein gleich runter gegangen ist und es sich gekauft hatte.

Nun brauchte ich erst einmal eine Mittagspause. Als ich diese fast abgeschlossen hätte kam ein kleiner Junge zu mir und fragt mich: „Spielst du?“ Ich: „Nein.“ „Okay, dann spielen wir!“ Und legte ein kleines trading Cardgame namens Final Fantasy auf den Tisch. Eigentlich gar nicht mein Gebiet, aber ich wollte ihm eine Freude machen. So bemerkte ich auch, dass ich ganz schöne Schwierigkeiten hatte rein zu kommen. Die Mechanik war bekannt doch die Begriffe waren schon sehr merkwürdig. Wir spielten eine Partie und der Junge war glücklich. Ich festigte meine Meinung und weiß nun mit Sicherheit was ich nicht brauch.

Im Anschluss gab es wieder eine Diskussion was gespielt werden soll. Dieses mal war die Entscheidung zwischen Magic Maze und Karuba. Nach einem Ausschlusskriterium fiel meine Meinung sofort auf Karuba. Das Spiel kannte ich noch nicht. Im vergangen Jahr wurde es zum Spiel des Jahres nummeriert und es hat eine nette Mechanik. Alle Spieler haben vier unterschiedliche Forscher die durch einen Dschungel zu vier unterschiedliche Tempel müssen. Ein Spieler nimmt ein zufälliges Dschungelplättchen und alle anderen Spieler suchen das gleiche. Auf diesen Plättchen sind Wege abgebildet und so versuchen alle den kürzesten Weg für ihre Forscher zu finden. Theoretisch könnten alle gleich bauen und dann gäb es ein unentschieden, doch mit einem Ehrgeiz zum Sieg trifft das wohl nicht zu. Räumliches Vorstellungsvermögen und guter Übersicht sind dabei auch sehr hilfreich. So schaffte ich es alle meine Forscher als erster ans Ziel zu bringen. Doch dies leitet nur das Ende ein und dann werden noch Punkte gezählt. Wer schneller ein Tempel erreicht bekommt mehr Punkte und auf den Wegen kannst du auch noch mal Diamanten und Gold einsammeln die Punkte geben. So hatte einer zwar nur drei Forscher im Ziel weil er den letzten verbaut hatte, doch dafür wesentlich mehr Diamanten und Gold eingesammelt als ich und es gab ein Unentschieden.

Bevor wieder lang überlegt wird was als nächstes gespielt werden sollte machte ich mich auf den Weg und organisierte ein Memoarrr, für etwas leichtes zwischen durch. Die nette Memorie Variante bei der du keine Pärchen sondern eine Kette aufdeckst und bei jeder Karte immer nur das Tier oder der Hintergrund stimmen muss. Ich hatte einen kleinen Vorteil weil ich schon etwas geübter war, doch es hatte Ehrgeiz geweckt. So spielten wir einige Partien hintereinander. Doch der Tag brachte schon auch seine Anstrengung mit sich und die Atmosphäre auf einer Messe ist auch nicht gerade die beste um sich stark zu konzentrieren. So bemerkte wie doch wie ich hin und wieder Konzentrationsschwächen hatte. Aber auch wenn du mehrere Partien hintereinander spielst und vor allem noch ein wenig geschwächt bist, weißt du nicht mehr genau ob in dieser Partie die gesuchte Karte an der Position sich befindet oder in der vorherigen Partie. Aber es machte denn noch Spass.

Irgendwann kam dann wer mit Bärenpark. Wieder einmal eine Neuheit. Ein Puzzlespiel bei dem es darum geht einen Bärenpark zu bauen. Alle bauen einen eigenen Park und immer wenn du ein Feld mit einem Baufahrzeug zupuzzlest bekommen sie ein neues Teil und wenn du ein Bautrupp zupuzzlest bekommst du einen neuen Parkbereich. Das Spiel endet wenn ein Spieler einen Park mit vier Bereichen zugepuzzlet hat. So versuchte ich immer möglichst große Teile zu bekommen die dann auch noch möglichst viele Punkte geben, um schnell voran zu kommen. Was wohl prinzipiell keine schlechte Strategie ist bei solchen Wettpuzzlespielen ist. So gelang es mir hier dann auch zum Sieg.

Im Anschluss machte ich mich noch einmal auf den weg um ein neues Spiel zu suchen. Den ganzen Tag versuchten wir eigentlich schon Azul oder Viral zu bekommen, doch diese Spiele waren immer vergriffen. Dieses mal suchte ich auch noch einmal alle Spielbereiche ab auf der suchen nach wenigstens einem Exemplar von den beiden. Nach längerem suchen fand ich dann auch ein Azul ganz hinten in der hinteren Spielfläche. Dann hatte ich auch noch Glück, dass es gerade eingepackt wurde und die zwei erzählten mir auch, dass sie schon lange danach gesucht hatten. Azul war dann auch ein schönes Spiel zum ausklingen des Tages. Ich hatte es ja schon am Vortag beschrieben und so spielten wir ein paar Partien bis ich mich dann wieder auf dem Heimweg machte.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Majesty: Deine Krone – Dein Königreich (Hans im Glück)
  • Bunny Kingdom (iello)
  • Final Fantasy Trading Card Game (Square Enix)
  • Karuba (Haba)
  • Memoarrr! (Edition Spielwiese)
  • Bärenpark (Look out Spiele)
  • Azul (Plan B)

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