Berliner Brettspiel Con 2017 (Tag 2/2)

Dice ForgeAm zweiten Tag war ich wieder pünktlich vor Einlass vor Ort. Die Schlange am Eingang wurde immer länger und es waren einige Gesichter dabei die ich am Vortag schon auf der Convention gesehen habe. Wer heute den Stempel von gestern zeigen konnte kam sogar ein wenig billiger rein.

Mein erstes Ziel war für den Tag eigentlich das neue Spiel Gaia Project von Feuerland. Ein Nachfolger von Terra Mystica. Doch leider war ich zu langsam und eine andere Person besetzte den Platz für seine Gruppe, die schon vier Leute waren. So kam ich dann dann neben an bei der Spielwiese ins gespräch und mir wurde Memoarrr gezeigt. Eine Art Memoryspiel im lustigen Piratenstyle. Es wird ein Raster von fünf mal fünf Karten ausgelegt und wenn du an der Reihe bist musst du eine Karte aufdecken. Der nächste muss eine Karte mit dem gleichen Tier oder dem gleichen Hintergrund aufdecken. Wer eine Karte aufdeckt die nicht passt scheidet aus. Wer als letztes übrig bleibt bekommt eine Schatzkarte. Auf den Schatzkarten sind unterschiedlich viele Edelsteine abgebildet und wer am ende am meisten hat gewinnt das Spiel. Es war ganz nett und ist auch eine schön Alternative zu Memory, die ein wenige mehr einen Wettstreit fördert. Nach unserem Spiel wurde auch eine Liste angefangen für das spätere Turnier. Dafür hab ich mich dann auch gleich mal eingetragen.

Danach entdeckte ich unweit entfernt auf einem Tisch Dice Forge und drei Leute die gerade dabei sind es an zu fangen. Ich fragte ob ich noch mit einsteigen könne und mir wurde auch gleich das Spiel erklärt. Dice Forge hat einen Dicebuilding-Mechanismus auf den ich schon länger warte. Die Würfel funktionieren wie Legosteinene und jede Seite kann ausgetauscht werden, so verbesserst du dir deine Würfel von zeit zu zeit im Spiel immer mehr. Aber im Spiel kannst du dir nicht nur Seiten für deinen Würfel holen, sondern auch Karten die noch mal besondere Effekte bringen. Es gibt auch genügend Karten, so dass nicht immer alle in einer Partie dran kommen und für Abwechslung im Spiel sorgen. Manche Karten haben einen einmaligen Effekt andere einen dauerhaften. Alle Karten geben Siegpunkte und so geht es hier auch wieder darum wer am meisten Siegpunkte hat gewinnt das Spiel. Doch Sieg Punkte bekommst du nicht nur über Karten sonder du kannst auch Seiten deiner Würfel damit bestücken und so bekommst du immer Siegpunkte wenn du sie Würfelst. Was ich recht effektiv empfand. So hab ich wohl auch mich hauptsächlich darauf konzentriert meine Würfel aus zu bauen. Das Konzept ging im Nachhinein auch ganz gut auf und ich gewann das Spiel mit deutlichem Abstand.

Nach dem Erfolg in einem schönen Spiels wollt ich mich zur Turnierfläche auf machen und mich bei Klask auf die Probe stellen. Es dauerte eine weile bis ich einen Mitspieler gefunden habe. Irgendwann fand sich aber einer der wohl das Spiel noch nicht kannte. Wir Spielten so erst einmal ein Probepartie bevor es dann mit dem Turnier los gehen konnte. Die hatte ich noch zu meinen Gunsten entschieden, doch danach war es wohl erst und ich hab in der nächsten Partie kein Fuß mehr gefasst. Für das Turnier mussten zwei Partien gewonnen werden um weiter zu kommen. So folgt noch eine und diese war wesentlich Spannender, aber um ein Punkt musst ich auch diese an meinem Gegenüber abgeben. Am Ende hat als Trost jeder Teilnehmer immer hin noch eine Trinkflasche mit dem Klasklogo bekommen.

Mit dieser Niederlage wollte ich mich dann gleich ins nächste Turnier stürzen. Beim Hunter & Cron Cup fehlte mir noch das Spiel Cottage Garden. Doch am heutigen Tag war deutlich weniger los als am Samstag davor. So brauchte es ein wenig bis ich Spielen konnte und ich nutzte die Pause um mich mit einer Brotzeit zu stärken. Als es so weit war konnte es dann auch nach der Regelerklärung los gehen. Mit den strategischen Möglichkeiten bei dem Spiel bin ich noch nicht so ganz vertraut, so habe ich in der Regel versucht möglichst große Plättchen zu verbauen um schnell meine Gartenabschnitte voll zu bekommen. So konnte ich mir immer hin grade noch so den letzten Bienenstock holen und somit einen extra Punkt ergattern. Zum Ende der fünften Runde war ich auch froh, dass ich die sechste nicht mehr brauchte und somit auch keine Minuspunkte bekam. Es reichte hier auch wieder immer hin für den zweiten Platzt und erstaunlicher Weise hat auch diese Partie wieder einer gewonnen der das Spiel noch nicht kannte. Doch beim Hunter & Cron Cup ist es nicht entscheidend möglichst oft zu gewinnen sondern wer am meisten Siegpunkte von allen drei Spielen gemacht hat. So bin ich mal gespannt wie viel Punkte andere so geschafft haben.

Danach schaute ich noch einmal zu Noria, weil ich einfach begeistert von dem spiel war. Hier waren auch schon wieder Leute fleißig am Spielen. Dann wurde ich gefragt ob ich nicht bei Indian Summer mit machen wollt. Auch ein Prototyp und der Nachfolger von Cottage Garden. Das Design stand noch nicht fest. Es soll vermutlich sich im Herbst abspielen und bunte Laubbilder zusammen puzzlen. Jeder hat einen Spielplan mit sechs Segmenten und ein paar Feldern in unterschiedlichen Farben. Die Puzzleteile haben alle ein Loch und wird das Loch auf ein farbiges Feld gelegt kommt ein Würfel in selbiger Farbe darauf. Wenn ein Segment vollendet ist, bekommst du diesen Würfel. Sind mehrere Felder mit einem Loch in einer bestimmten Form angeordnet so bekommst kannst du ein passendes Extrateil darauf legen und bekommst noch einmal einen Würfel von jeder Farbe die sich darunter befindet. Bei ganz bestimmten Formen gibt es sogar noch einen Extrawürfel dazu. Die Würfel geben dir noch einmal besondere Fähigkeiten zu deinen Zügen hinzu, wenn du sie einsetzt. Gewonnen hat wer seinen Spielplan als erster voll bekommen hat. So hab ich versucht möglichst viele große Puzzleteile zu verbauen und hab weniger darauf geachtet Segment für Segment fertig zu bekommen. Was einem Spieler neben scheinbar wichtiger war. Das war wohl auch ein gutes Konzept und hatte zwar ein Chaos auf meinem Spielplan doch ich war immer hin als erster fertig und dies war auch entscheidend für den Sieg.

Im Anschluss sollte auch gleich das Memoarrr Turnier beginnen. Ich machte mich dann auch schnell auf zur Turnierfläche und kam gerade noch rechtzeitig dort an. Gespielt wurde immer zu dritt. Wir hatten es alle erst einmal auf der Convention gespielt und es war auch eine sehr spannende Partie. Eine konnte leider keinen Schatz für sich gewinnen, so haben wir es unter uns zwei ausgemacht. Sie war am Anfang ganz gut dabei, bis ich dann aufholte. Entscheidend war dann die letzte Runde es war schon fast alles aufgedeckt und ich musste dann für eine Karte aufdecken wo es nur zwei Karten als Möglichkeit in frage kamen, doch diese wurden im ganzen Spiel nicht aufgedeckt. So setzte ich alles auf eine Karte und es war leider die falsche. Bei der Endwertung hatte mir dann ein Edelstein für den Sieg gefehlt und ich schaffte es somit auch nicht eine Runde weiter zu kommen.

Wieder einmal machte ich mich auf in Richtung Noria. Viel hatte sich hier aber nicht getan, es waren noch immer die gleichen Spieler vor ort. Es ist aber auch ein schönes Spiel bei dem du dich gedanklich ganz schön vertiefen kannst. So setzte ich mir zum Ziel zu warten bis diese Partie fertig ist, in der Hoffnung danach auch noch einmal das Spiel spielen zu können. Da es ersichtlich noch dauerte drehte ich noch eine Runde um zu schauen was es noch so gibt und entdeckte auch eine Ecke die ich bis her noch nicht gesichtet hatte, der Streaming Raum. In einem Extra Raum streamten Hunter & Cron während der Convention live übers Internet. Es gab hier Diskussionsrunden und Spielevorstellungen. Als ich den Raum betrat hat Ravensburger grade sein für das Spiel des Jahres nominiertes Spiel Aufbruch nach El Dorado vorgestellt. Ich persönlich fand es auch mal interessant ein Blick hinter die Kamera zu werfen und Hunter & Cron bei ihrer Arbeit zu zusehen. Ich schaute ein paar Spielevorstellung noch zu und machte mich dann abermals auf zu Noria.

Dieses mal war es auch so weit, dass die momentane Partie quasi am Ende war. Es wurden dann noch die Siegpunkte gezählt und Feedback abgegeben. Danach durfte ich mich dann noch einmal an das Spiel setzten und wir bekamen einen dreier Runde zusammen. Ich fand es gut mal mit mehr Spielern das Spiel spielen zu können und ein paar Gedankengänge aus der ersten Partie mit einfließen zu lassen. Dieses mal hatten wir auch das Vergnügen, dass die Autorin persönlich mit am Tisch saß und unser Spielen beobachtet. Für diese Partie entschied ich mich mehr auf das Schiff zu setzten um schneller an Technologie zu kommen und so auch schnell die Politik beeinflussen zu können. Doch so dauerte es auch etwas länger meine Produktion in Gang zu bringen und in der Politik auf zu steigen. Es war alles ein wenig knapp und am Ende war es doch wider hilfreich darauf einzusteigen was die anderen dachten mir entgegen zu wirken. Somit hatt es dann doch noch für einen Sieg gereicht. Aber das ist auch mit ein spannender Punkt bei dem Spiel immer etwas flexibel bleiben.

Im Anschluss wurde wieder aufgerufen, dass geschlossen wird und somit machte ich mich auch so allmälich auf den Heimweg.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Memoarrr! (Edition Spielwiese)
  • Dice Forge (Asmodee)
  • Klask (Game Factory)
  • Cottage Garden (Edition Spielwiese)
  • Idian Summer (Edition Spielwiese)
  • Noria (Edition Spielwiese)

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Berliner Brettspiel Con 2017 (Tag 1/2)

Cookie BoxVom 15. bis 16. Juli 2017 fand die Berliner Brettspiel Con im Kühlhaus in Berlin Kreuzberg statt. Das Kühlhaus war ein altes Fabrikgebäude, das früher zur Kühlung von Lebensmittel gedient hatt, heute wird es für Veranstaltungszwecke vermietet. Die Convention erstreckte sich im Kühlhaus über vier Etagen. Der Eingangsbereich befand sich hinter dem Haus im Innenhof, dort befand sich auch noch ein Imbiss und Graffiti-Künstler. Im Erdgeschoss gab es zu nächst erst einmal einfache Kost. Einige Verlage stellten ihre Familienspiele und kleinere Würfel- und Kartenspiele aus. Eine Treppe höher erstrahlte dann die ganze Convention in ihrer Pracht in der Mitte befand sich der groß angekündigte Flohmarkt. Auf den Tischen stapelten sich die Spiele so hoch, dass die Menschen dahinter kaum noch zu erkennen waren. Von der Mitte des Raumes war alles weitere auch gut zu erkennen bis hoch in das oberste Stockwerk. Neben weiteren namentlich bekannten Verlagen, die großflächig ihre Spiele repräsentierten, gab es im ersten Stock auch noch einen Raum mit einem Livestream. Hier war es einmal möglich Hunter & Cron bei der Arbeit hinter und vor der Kamera zu zusehen. Im zweiten Obergeschoss befanden sich viele kleinere Stände von kleineren Verlägen. Ganz oben angekommen im dritten Obergeschoss gab es dann auch einen großen Spielbereich, bei dem einige Spielevereine und Treffs ihre Spiele zur Verfügung gestellt haben und frei gespielt werden konnten. Zu dem gab es auch noch eine sehr gut genutzte Turnierfläche, bei der auch die ganzen Tage rund um die Uhr gespielt wurde. Doch mit ein wichtiger Punkt in dritten Stock war die Prototypen Galerie die sich rund um die Mitte erstreckte. Hier konnten neue Autoren ihre Ideen präsentieren und Interessierte ein mal ganz frische neue Spiele ausprobieren.

Mein erster Anlaufpunkt war der Flohmarkt, um die Goldstücke aus den Bergen von Spielen raus zu picken. Doch leider wurde ich hier nicht fündig und schlenderte weiter bis ein Prototyp meine Aufmerksamkeit erhaschte. Er kam mir bekannt vor, doch ich wusste noch nicht in welche Schublade ich ihn stecken sollte. Der Name war Noria von Sophia Wagner und tatsächlich habe ich ihn schon vor längerer Zeit auf Youtube gesehen, seit dem hatte sich an dem Prototypen einiges getan doch er war deutlich noch im Prototypenstatus. Mir wurde ein wenig über das Spiel erzählt und meine Aufmerksamkeit wurde immer größer. Das Besondere an dem Spiel ist der neu entwickelte Weahl-Building-Mechanismus. Jeder Spieler hat ein Rad mit drei Segmenten auf denen Tokens abgelegt werden können die verschiedene Aktionen symbolisieren. In jeder Runden wird eine Auswahl an Aktionsmöglichkeiten gewählt und am Ende des Zuges das Rad weiter gedreht, doch die Segmente drehen sich unterschiedlich schnell, somit gibt es in jeder Runde eine andere Auswahl an Aktionsmöglichkeiten. Bei dem Spiel können Ressourcen abgebaut und veredelt werden. Doch was am meisten Punkte gibt das entscheiden die Spieler in der Politik. So ist es ein stetiges optimieren auf den verschiedensten Ebenen. Wir spielten zu zweit und kannten beide das Spiel noch nicht. In dieser Partie gab es ein großes Gefecht in der Politik und es wurde geblufft und hart gekämpft. Obwohl ich nicht genau wusste was entscheidend ist schaffte ich es am ende dann doch noch zum Sieg. Während dem Spielen wurde auch immer fleißig notiert was so vorgefallen ist, um eventuell noch Kleinigkeiten zu verbessern. Zum Abschluss gab es dann noch eine frage bezüglich Feedback und ich muss sagen mir persönlich hat es sehr gefallen. Es soll auch schon dieses Jahr zur Spiel in Essen raus kommen und könnte wahrscheinlich mein Highlight des Jahres werden.

Danach machte ich mich auf zum Hunter & Cron Cup. Der erste den ich bekam war mit dem Spiel Räuber der Nordsee. Ein Workerplacementspiel im der Welt der Wikiniger, bei dem immer ein Arbeiter eingesetzt und ein anderer entnommen wird. Ich versuchte mich auf mein Spiel zu konzentriere und möglichst schnell auf Raubzug zu gehen um schnell an weiteren Ressourcen zu kommen. So gelang mir auch die erste Plünderung im Spiel. Doch die anderen kamen auch schnell nach. Die Darbietungen hab ich ein wenig vernachlässigt und mich so mehr auf die Plünderungen konzentriert. Es lief eigentlich gar nicht so schlecht, doch es war immer recht knapp. Am Ende bin ich dann um einen Punkt am Sieg vorbei gerauscht.

Die anderen Spiele waren belegt und somit machte ich erst einmal eine kleine Pause und begab mich auf die Suche nach einer Freundin. Die überredete mich dann zu Magic Maze und wir schlossen uns einer Gruppe Neulingen an und machten uns somit zu fünft in die Hallen des Kaufhauses auf um uns mit Waffen ein zu decken. Die erste Runde, wie hätte es anders sein sollen, ging kläglich in die Hose. Doch vermutlich braucht es das immer um erst einmal in das Spiel rein zu kommen. Beim zweiten mal ging es auch schon deutlich besser. Doch auch auf der Convention konnte das Spiel mich nicht überzeugen.

Somit ging ich dann wieder zurück zum Hunter & Cron Cup um ein weiteres Spiel zu spielen. Bei der Turnierfläche angekommen dauerte es nicht lange und wir bekamen eine Scythe Runde zusammen. Ich bekam das nordische Volk, dem ich noch nicht so vertraut war, aber ich kam einigermaßen mit zurecht. Doch die anderen schreiteten ziemlich schnell mit ihren Sternen voran und das Spiel war ungewöhnlich stark konfliktreich. Aber so ist es immer unberechenbar wenn mit neuen Leuten gespielt wird. Der Hunter & Cron Cup war auch ein Spassturnier, das sich vor allem auch an Neulinge richtete um diese Spiele mal näher kennen zu lernen. So war auch hier eine Person dabei die das Spiel nicht ganz verstanden hat aber ganz gut unterstützt wurde, dass es doch immer hin für einen Sieg reicht. Ich hingegen schaffte es überraschender Weise doch noch auf den zweiten platz. Bei Spielende war meine Produktion noch nicht ganz ausgereift und ich wollte dann erst mit der Verbesserung meines Ansehens beginnen. Aber mal sehen wann ich da mal wieder ein wenig dran Arbeiten kann.

Mein Kopf rauchte und ich brauchte erst einmal eine Pause und leichtere Kost. So mach ich mich wieder auf die Suche und endete dann bei Klask. Kein Brettspiel wie im klassischen Sinne, sonder vielleicht eher eine Abwandlung von Tischkicker. Jeder Spieler hat einen magnetischen Stab unter einer Platte mit dem er seine Figur auf dem Spielfeld in seiner Hälfte bewegt. Es geht darum als erster sechs Punkte zu erziehlen. Ein Punkt bekommst du dafür den Ball ins gegnerische Tor zu schießen, wenn der Gegner die Kontrolle über seine Figur verliert oder der Gegner zwei von drei kleine weiße Magnete an seiner Figur kleben hat. Ein nettes Spiel Für zwischen durch, was nicht nur den Geist sonder auch die Geschicklichkeit trainiert. Für meinen Geschmack hätte es ein wenig größer ausfallen können, doch so ist es wohl ideal für jeden Tisch geeignet. Wir übten ein wenig denn zu diesem Spiel sollte es auch noch ein Turnier geben und es macht auch Spass, so folgte eine Partie nach der anderen.

Als wir dann keine Lust mehr hatte schlenderten wir weiter durch die Gänge und blieben bei einem recht lecker illustriertem Spiel hängen. Es hieß Cookie Box und es geht darum Cookies richtig in eine Box ein zu sortieren. Alle haben neuen Pokerchips auf denen auf jeder Seite unterschiedliche Cookies abgebildet sind. In jeder Runde gibt es eine Karte die sagt wie die Cookies angeordnet sein müssen. Wer das als erstes schafft schlägt auf eine Glocke und signalisiert das er fertig ist. Wenn das stimmt bekommt er die Karte und die nächste Runde beginnt. Wer am Ende die meisten Karten hat gewinnt das Spiel. Ein weiteres Spiel was die Geschicklichkeit auf Probe stellt und auch hier wieder mit eine menge Spass verbunden. Doch du solltest aufpassen, dass du nicht zu großen Hunger bekommst wenn du die ganze Zeit auf Cookies starrst.

Nach dem Spiel wollten wir noch einmal zu Flohmarkt schauen und sehen was es unten noch so gibt. Doch dort angekommen hieß es auch bald, dass die Convention schließt und nur noch das oberste Stockwerk offen ist für freies spielen. So gingen wir bald darauf auch nach oben um zu sehen ob wir noch etwas kleines zum Spielen finden, doch alles war rappel voll und wir begaben uns auf den Heimweg. Es war auch schon reichlich viele Eindrücke für einen Tag.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Noria (Edition Spielwiese)
  • Räuber der Nordsee (Schwerkraft-Verlag)
  • Magic Maze (Pegasus)
  • Scythe (Stonemaier Games)
  • Klask (Game Factory)
  • Cookie Box (Korea Boardgames)

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Brettspieletreff im Rieselfeld

UrsuppeAm 8. Juli 2017 fand der Brettspieletreff im Rieselfeld wieder im Glashaus statt. Auch hier kamen trotz des heißen Wetters ein paar Menschen zum spielen zusammen. Eine Gruppe entschied sich recht schnell für Mombasa. Wir über legten noch ein wenig da wir ein Spiel für fünf Spieler suchen mussten. Später sind dann auch noch ein paar mehr Leute dazu gekommen und schnappten sich ein 6 Nimmt.

Einer schwärmte sehr für sein Spiel Ursuppe, so ließen wir uns davon überzeugen es zu Spielen. Ursuppe hatte im Jahr 1998 den 2. deutschen Spielepreis gewonnen. So war es schon ein wenig interessant zu sehen wie früher die Brettspiele aussahen. Bei Ursuppe spielen alle eine Gruppe von Amöben und versuchen zu überleben, ganz nach dem Motto friss oder stirb. Nahrung wird in dem Spiel als Holzwürfel dargestellt. Jede Runde muss eine Amöbe vier unterschiedlich fremdfarbige Würfel verspeisen, andererseits hungert sie und stirbt wenn sie zu oft gehungert hat. Nach dem essen werden zwei Würfel der eigenen Farbe wieder ausgeschieden, so finden andere Amöben auch wieder etwas zu essen. Es gibt zu dem noch Genkarten die besondere Fähigkeiten haben und das Spiel so ein wenig taktischer machen. Für Amöben und Genkarten gibt es jede Runde Punkte und wer am Ende die meisten Punkte hat, dessen Art hat gewonnen. Ich hab mich ein wenig gespielt gefühlt in dem Spiel und es gibt auch so einige alte Mechaniken. Auch das Design war nicht gerade Übersichtlich und es brauchte seine Zeit sich einen Überblick zu schaffen. Doch dafür, dass das Spiel doch schon so einige Jahre auf dem Buckel hat, war es für seine Zeit bestimmt ganz gut.

Nach der vorzeitlichen Jagt auf Nahrung ging es in das Zeitalter der Zauberer mit Wizard. Ein klassisches Stichspiel bei dem vor jeder Runde angesagt werden muss wie viele Stiche gemacht werden. In jeder Runde gibt es mehr Karten, so ist es auch immer wieder eine neue Überlegung wie weit du gehst. Es lief für mich eigentlich ganz gut, ich war immer so auf dem ersten oder zweiten Platz. In der letzten Runde schloss ich mit dem Spitzenreiter gleich auf, doch eine andere machte noch mehr Punkte und gewann das Spiel.

Danach war eigentlich noch Zeit für weitere Spiele doch die Leute war wohl sichtlich erschöpft und machten sich dann doch schon etwas früher auf den Heimweg.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Ursuppe (Z-Man Games)
  • Wizard (Amigo)

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Die Spielrunde in Emmendingen

Wiz-WarAm 7. Juli 2017 fand die Spielrunde in der Stadtbibliothek von Emmendingen statt. Es war ziemlich heiß und allen ist ersichtlich das Wasser runter gelaufen. Vielleicht lag es auch an dem Wetter, jeden falls sind an diesem Tag die Leute langsam so nach und nach gekommen. Doch zum Höhepunkt waren doch mal bis zu fünf Tische besetzt. Auf den anderen Tischen waren noch Spiele wie Gobbit, Terraforming Mars und Homeland vertreten.

Zu Beginn war der Plan erst einmal mit einem kleineren Spiel anzufangen bis mehr Leute angekommen sind. So fiel die Wahl auf Müll-Party. Ein kleines Geschicklichkeitsspiel bei dem Müll in Form von Karten auf einem Mülleimer stapelt wird. Ganz nett für zwischen durch und ein sehr typisches WG-Thema. Doch ich hatte an dem Tag keine besonders ruhige Hand, aber für das gute Mittelfeld hat es denn noch gereicht.

Dann waren alle anderen Tische besetzt und die Leute fleißig am Spielen, so war die große Frage was als nächstes. Ich schloss mich Spontan einer Gruppe an die Epic PvP zu viert Spielen wollten. Ein Kartenspiel im Klassischen Fantasy Setting bei dem normalerweise ein Spieler gegen einen anderen sich Duell bekämpfen bis es nur noch einen gibt. Das Spiel hat einen interessanten Kartenmechanismus. Du Ziehst deine Karten nicht direkt vom Stapel sondern jede Runde bekommst du zwei Karten mehr in deine Aggressionsauslage und darfst dir von diesen Karten entscheiden wie viele du ziehst. Dabei ist zu bedenken, dass du mit den Aggressionskarten du deine Handkarten bezahlst. Also wenn du mehr Karten ziehen willst um eine größere Auswahl zu bekommen, kannst du eventuell nicht mehr genug bezahlen. Die Regeln waren bei uns noch nicht ganz verinnerlicht doch es war denn noch ein spannender Schlagabtausch. Bei vier Spielern spielen immer zwei gegen zwei. So kannst du dich auch ein wenig absprechen und eventuell aushelfen wenn bei deinem Mitstreiter die Karten gerade nicht so gut kommen. Oder sich ergänzen wenn einer nur die hohen Karten abwehren und der andere eher auf die niedrigen Karten gehen kann. Wir waren ein Zwerg und ein Goblin gegen einen Barbaren und einem Mönchen und dachten erst wir seien unterlegen doch die kleinen können ganz schön gemein sein.

Die Zeit schritt voran und einer von uns vier wollte nicht mehr so lange bleiben, so entschieden wir uns als nächstes für Between two Cities. Ein nettes kleines Draftingspiel bei dem du jeweils mit deinem rechten und linken Partner eine Stadt aufbaust. Es gibt eine menge Plättchen mit unterschiedlichen Gebäuden die auf unterschiedliche weise Punkte geben. Bei der Endwertung gibt es noch einmal einen zusätzlichen Kniff, denn es zählt nur deine Stadt mit den niedrigeren Punkte. So musst du darauf achten das deine Städte recht ausgewogen aufgebaut werden. Ich setzte bei einer Stadt mehr auf Industrie und bei der anderen mehr auf Büros. Mit der Zeit habe ich dann immer mehr noch darauf geachtet was die anderen so bauen. Am Ende hatte ich dann das Glück die beiden Punkte trächtigsten Städte zu haben und somit gewonnen habe.

Nach dem fröhlichen Städte bauen gab es dann mit Wiz-War wieder etwas auf die Mütze. Bei dem Spiel schlüpfen alle in die Rolle eines Zauberers und versuchst die Schätze der anderen zu ergattern oder sie umzubringen. Während deinem Zug darfst du drei Bewegungen und einen Angriff machen, alles weitere hängt von deinen Handkarten ab. Die Karten machen eigentlich das ganze Spiel aus und sind immer für eine Überraschung gut. Wir hatten uns darauf geeinigt einen Schatz zu klauen und einen Zauberer zu töten um zu gewinnen. Schatz war kein Problem, doch bei Zauberer hatte ich leider den Fehler gemacht einen nur fast Tod zu hauen, so dass ein anderer mir den Punkt genommen hat.

Danach war es schwer noch eine Runde zu finden und so machte ich mich auf dem Heimweg.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Müll-Party (Heidelberger Spieleverlag)
  • Epic PvP (Pegasus)
  • Between Two Cities (Stonmaier Games)
  • Wiz-War (Heidelberger Spieleverlag)

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Brettspieletreff in Brühl-Beurbarung

Magic MazeAm 6. Juli 2017 fand wieder der Brettspieletreff in Brühl-Beurbarung im Stadtteiltreff Brühl-Beurbarung in Freiburg statt. Es waren ein paar mehr Leute da als beim letzten mal und so wurden drei Tische mit je vier Spielern belegt. Die Spieleauswahl war da durch auch ein wenig größer und für mich etwas ansprechender.

Wir fingen an mit Terraforming Mars. Dieses mal das erste mal für mich mit dem Draftingmechanismus. Ich muss schon sagen, dass dies noch ein mal mehr schönes taktisches Denken mit rein bring. Viele wollten bis her immer ohne spielen, weil es mehr Zeit kostet und auf den Spieletreffs Zeit doch immer knapp ist. Doch ich empfand es nicht so Zeitraubend. So lässt sich nicht nur überlegen welche Karten für einem selber am besten sind, sondern auch welche gebe ich lieber nicht weiter, weil sie zu gut für meine Mitspieler sind. Bei dieser Partie bekam ich meine Produktion am Anfang nicht richtig ins laufen, so haben mir meist weniger Ressourcen als die anderen. Doch dafür hatte ich eine gute Kartenkombination und konnte damit am ende noch reichlich punkten. Leider hat es für einen Sieg doch nicht gereicht. Dafür hätte ich vielleicht doch mehr auf dem Mars bauen müssen.

Danach lies ich mich zu einen Absacker mit Magic Maze überreden. Eigentlich mag ich ja weder kooperative noch Echtzeitspiel. Aber es hatte für einen Absacker ausgereicht. Alle Spieler Spielen zusammen und alle Figuren, doch können nur bestimmte Bewegungen machen und dürfen nicht kommunizieren. Damit es noch Spannender wird geht das ganz auch noch auf Zeit. Ziel ist es für jeden Helden ein Gegenstand aus einem Kaufhaus zu klauen und dann rechtzeitig dieses zu verlassen. Die erste Partie ging bei uns ganz schön in die Hose. Wir hatten Schwierigkeiten uns zu koordinieren und die Zeit war schon weg bevor wir die Gegenstände überhaupt erreicht hatten. In der zweiten Runde lief dies schon flüssiger und wir haben es erfolgreich geschafft. Für Leute die auf kooperative Echtzeitspiele stehen ist es auf jeden Fall ein nettes Spiel. Es ist immer hin auch zum Spiel des Jahres nominiert. Wenn du es erst einmal in dein Herz eingeschlossen hast wird so schnell auch nicht langweilig. Es gibt einige Module und Szenarien und es sind auch noch weitere Erweiterungen geplant. So hat es eine ganz schöne Lernkurve und mit der richtigen Gruppe bestimmt ein schönes Erlebnis. Auch wenn es nichts für mich ist, muss ich sagen, dass das Thema ich doch auch ansprechend finde.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Terraforming Mars (Schwerkraft-Verlag)
  • Magic Maze (Pegasus)

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