Die Spielrunde in Emmendingen

Pioneer DaysAm 26. Januar 2018 fand wieder einmal die Spielrunde in der Stadtbibliothek von Emmendingen statt. Dieses mal war nicht so viel los, doch es wurden dann denn noch zwei Tische voll besetzt und eifrig gespielt.

Auf einen Wunsch hin brachte ich Arcadia Quest mit und dies ist dann auch gleich als erstes auf dem Tisch gelandet. Wir spielten zu viert das Szenario der Adler-Horst im Episoden-Modus mit den einfachen Startkarten. Hier bei ist nicht entscheidend wer als erstes drei Quest erfüllt hat, sondern wer am ende das meiste Geld gemacht hat. So hab ich mich im Spiel gefühlt die ganze Zeit nur vor der Tür meiner Basis aufgehalten und möglichst viele Monster umgenietet. Meine Gilde bestand aus Grom, Hobsbawn und Spike. Hobsbawn sein Talent ist ganz praktisch, da wenn er sich nicht bewegt und nur einen magischen Angriff durchführt du noch eine weitere Figur aktivieren kannst. Dies kam auch so oft es ging zu trage. Grom war dann mein Läufer und Kämpfer der dann die Front behandelt hat. Spike war hingegen mit seiner kleinen Zwille eher nutzlos im Hintergrund. Aber so ist das, wenn nur mit den Startkarten gespielt wird, dann gibt es eigentlich immer zu wenig Waffen für alle Helden. So lebt Arcadia Quest eigentlich von seiner Kampagne in der du deine Helden von Spiel zu Spiel immer weiter aufrüsten kannst. Die Spiele gehen normal verhältnismäßig zügig, doch hier hat es sich zu viert dann doch ganz schön hin gestreckt. Der Adler-Horst war bei weniger Spieler immer das schnellste Szenario, da du eigentlich nur schnell ein Adler schnappen und ihn zu einem Portal bringen musst. Doch hier standen wir uns immer wieder selbst im weg und haben versucht den anderen am Erfüllen seiner Quest zu hindern. Zu dem kamen auch immer wieder neue Monster ins Spiel die einem den Weg versperrten. Was auch wieder gut war, denn Monster haben Münzen gebracht. Arcadia Quest ist ein schönes Spiel, doch es lebt doch stark von seinen Ausrüstungsgegenstände und wer einmal die Anfangsphase überwunden hat, sollte dann mehr mit weiteren Gegenständen spielen.

Nach den ruhmreichen Kämpfen gegen die Monster in Arcadia ging es mit Pioneer Days in die Pionierzeit. Es ist ein Worker-Displacement-Spiel. In jeder Runde werden Würfel gewürfelt und auf ihre gewürfelten Symbole plaziert. Rheium kann nimmt sich dann jeder einen Würfel. Der Kniff dabei ist, dass jeder Würfel drei verschiedene Möglichkeiten bietet. Entweder du nimmst das einkommen und bekommst geld oder du nimmest das Symbol und du bekommst eine Resource oder du nimmst den darunter liegenden Dorfbewohner der einem Sonderfähigkeiten bietet. Der letzte Würfel der übrig bleibt ruft eine Katastrofe herbei. Ich hatte einen Karakter der beliebig Holz und Medizien tauschen konnte. So dachte ich mir wäre es gut sich darauf zu spezialisieren, doch bei den Katastrofen ging mein ganzer Vorrat drauf und ich konnte so am Ende schlecht punkten. So blieb mir fast nur das Gold was ich während dem Spiel geschürft habe. Ein nettes Spiel für leute die Workerplacementspiele mögen, doch es ist gut ein paar Partien gespielt zu haben um zu wissen was alles möglich ist.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Arcadia Quest (Cool Mini or Not)
  • Pioneer Days (TMG)


Arcadia Quest
Der grausame Graf Zahn hat Arcadia unter seine Kontrolle gebracht. Orcs, Trolle und noch schlimmere Kreaturen marodieren durch die Straßen. Deine Gilde hat ein paar furchtlose Helden entsandt, um es mit Graf Zahn und seinen Schergen aufzunehmen. Arcadia Quest wird in aufeinander aufbauenden Questen gespielt. Szenario für Szenario kämpfen sich die Helden der Spieler von den Außenbezirken der Stadt bis ins Zentrum vor, wo ihnen dann Graf Zahn entgegentritt. Dabei geht es nicht unbedingt kooperativ zu, denn jede Gilde verfolgt ihre eigenen Ziele und die anderen Gilden zu übertrumpfen ist (fast) genauso wichtig, wie der Sieg über Graf Zahn.

Pioneer Days
Steigen Sie ein und führen Sie Ihren Zug entlang der gefährlichen Oregon Bahnstrecke! Bauen Sie ein Team und sammeln Sie Ressourcen und Ausrüstung mit einem einzigartigen Würfel-Auswahl-System. Während du deine Strategie verfolgst, musst du auf drohende Katastrophen wie Stürme, Krankheiten, Überfälle und Hungersnöte vorbereitet sein.
Runde um Runde ziehen die Spieler Würfel aus der Tasche, werfen sie, und wählen die jeweiligen aus, um entweder Silber zu sammeln, ein Dorf zu mieten oder eine Handlung auf der Grundlage des Würfels zu treffen.
Am Ende jeder Runde können Sie die Gunst der aktuellen Stadt befriedigen, um ihre Anerkennung zu verdienen. Bereiten Sie sich auf die Katastrophen vor, während Sie Ihre Strategie verfolgen und die meisten Punkte verdienen, um das Spiel zu gewinnen!

Fazit
Wenn nicht so viel los ist, ist es zu mindestens ruhiger und somit besser für die Konzentration.


0 Antworten auf „Die Spielrunde in Emmendingen“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


eins × drei =