Brettspieletreff in Brühl-Beurbarung

Small WorldAm 8. März 2018 fand wieder einmal der Brettspieletreff in Brühl-Beurbarung im Stadtteiltreff Brühl-Beurbarung in Freiburg statt und ich hab es auch mal wieder dort hin geschafft. Die Auswahl war nicht einfach. Wir waren 12 Personen und während sich der erste Teil sich mich Winter der Toten schon einen Tisch zurecht machte waren wir noch am überlegen wer was spielen möchte. Die Wahl fiel dann auf Scythe und Great Western Trail.

Ich entschied mich für Scythe da ich für Rising Sun zu wenige begeistern konnte. Alle kannten das Spiel, so ging der Aufbau wie im Flug und wir konnten sofort los starten. Ich spielte die Nordische Königreiche und wollte dieses mal auf viele Arbeiter setzen um so schnell viele Rohstoffe zu produzieren. Dabei ist die Produktion etwas kostspieliger, aber es lohnt sich. Da es immer sinnvoll ist, wenn du eine Aktion auswählst die untere Aktion gleich auch noch mit machen zu können. Ich hab aber nur einen Arbeiter auf ein Dorf gesetzt um den andern Öl produzieren zu lassen, weil ich das Industrielle Spielertableau hatte und da die Entwicklungen besonders lukrativ sind. Es dauerte denn noch ein wenig bis ich meine Produktion am laufen hatte. In der Zeit hat der Russe schon ziemlich zügig seine Rekruten am Start gehabt, der Sachse seinen dritten Stern und der Pole hat alle Begegnungen abgegrast. Doch als ich dann mal produziert hatte lief es ziemlich rund bis zum Ende als ich dann mal die Produktion ein wenig außer Acht gelassen hatte, weil auch schon alle Mechs auf dem Spielplan waren. Es war ein knappes Spiel. Als der Sachse seinen vierten Stern hatte und seine Arbeiter verteilte, hatte ich schon Bedenken, dass er jeden Moment fertig macht. Doch das hatte ihn mehr behindert als genutzt, da die Produktion nicht richtig funktioniert wenn überall nur ein Arbeiter steht. Zum Schluss wagte ich einen riskanten Move. Mir fehlten noch zwei Sterne und ich nutzte meinen Fabrikkarte. Dies gab mir die Möglichkeit mein letztes Gebäude zu bauen und in der Ansehensleiste in den dritten Abschnitt zu kommen. Wo die anderen auch schon alle darauf gewartet haben. Zu dem konnte ich noch eine Bewegung machen und zettelte einen Kampf an, um für diesen noch meinen letzten Stern zu bekommen. Ich gewann den Kampf, weil sich mein gegenüber verkalkuliert hatte und beendete somit das Spiel. Alle waren so um die 55 Punkte, nur ich konnte mich deutlich mit 99 Punkten absetzen. Es mach schon gewaltig etwas aus beim Ansehen über den anderen zu stehen. Scythe kann ganz schön lange gehen wenn es vorher erklärt werden muss. So war es schön Scythe mal seit langem wieder mit Spielern zu spielen, die die Regeln auch verinnerlicht haben. Als wir fertig wurden waren die anderen Tische noch nicht lang mit dem erklären beendet und erst am Anfang mit ihren Spielen.

Wir entschieden uns dann für Small World. Ein Areacontrolspiel auf Familienspiel Niveau. In jeden Spiel werden Klassen und Rassen zusammen gemischt und du suchst dir ein Volk aus mit dem du spielen möchtest. Dann geht es darum gebiete zu erobern. Jede Klasse und Rasse haben so ihre eigenen Besonderheiten. Doch irgendwann gehen die Plättchen deines Volk aus und du musst es untergehen lassen. In der nächsten Runde nimmst du dir einfach ein neues Volk und spielst mit dem weiter, aber du bekommst denn noch Punkte für dein untergegangenes Volk. So ist es ein ständiger Wandel auf dem Spielfeld. Was mich ein wenig gestört hatte war der Vorteil des Startspielers. Der kann sich am Anfang die einfachsten Felder raus suchen und in der letzten runde wird er nicht mehr angegriffen weil er eh keine Punkte mehr macht. Bei der Endwertung hatte das sich dann auch deutlich gemacht. Wie waren alle sehr dicht beieinander und der Startspieler konnte sich deutlich nach oben absetzen. Aber dafür ist das Spiel schnell erlernt und auch gespielt und sollte vielleicht auch nicht zu ernst genommen werden.

Als endgültigen Absacker kam dann Tempel des Schreckens auf den Tisch. Hier zu gesellten sich dann auch andere noch zu uns. Es ist ein einfaches Karten basierendes Deduktionsspiel. Ihr seit Abenteurer und wollt Schätze aus einen Tempel bergen, doch unter euch lauern Tempelwächter. Die Tempelwächter versuchen die Abenteurer zu hindern Schätze zu finden oder versuchen sie in Fallen zu locken. Alle haben eine Rollenkarte die nicht bekannt ist und einige Raumkarten die du weißt aber die anderen nicht. In den Räumen ist entweder ein Schatz, eine Falle oder sie sind leer. Jeder kann sagen ob es bei ihm gut oder schlecht ist, doch wer sagt die Wahrheit? Es macht wohl ersichtlich Spass und so folgte eine Partie der anderen. Für mich sind Spiele bei dem eigentlich nur geredet wird eher weniger was.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Scythe (Feuerland)
  • Small World (Days of Wonder)
  • Tempel des Schreckens (Schmidt Spiele)


Scythe
Scythe spielt ist in einer alternativen Vergangenheit der 1920er Jahre. Es ist eine Zeit der Landwirtschaft und des Krieges, gebrochenen Herzen und verrosteten Getrieben, Innovation und Mut.
Die Asche des ersten Großen Krieges schwärzte noch immer den Schnee im Europa der 1920er Jahre. Der kapitalistische Stadtstaat, bekannt als „Die Fabrik”, der den Krieg mit gepanzerten Mechs anheizte, hat seine Pforten geschlossen – und damit die Aufmerksamkeit einiger Nachbarländer auf sich gezogen.
Anführer aus 5 Nationen treffen auf einem kleinen, aber sehr begehrten Stück Land aufeinander; wer verdient sich seine Lorbeeren, indem er seine Nation als Führer Osteuropas etabliert?
In Scythe ist jeder Spieler ein Anführer, der danach strebt, seine Nation zum reichsten und mächtigsten Land Osteuropas zu machen. Spieler erkunden und erobern Regionen, werben Rekruten an, produzieren Ressourcen und Arbeiter, errichten Gebäude und lassen gigantische Mechs aufmarschieren. Eine Partie Scythe beginnt üblicherweise damit, dass die Spieler ihre Infrastruktur aufbauen, die Welt erkunden und sich schließlich auf dem Schlachtfeld begegnen.
Ziel ist es, am Ende des Spiels das größte Vermögen zu besitzen. Die Menge an Geld, die du erhältst, hängt von deinem Ansehen ab. Je größer dein Ansehen, desto mehr Geld erhältst du. Abhängig davon, wo du Gebäude errichtet hast, kannst du zusätzliche Geldbonus erhalten.

Small World
Small World ist ein vergnügliches Zivilisationsspiel, in dem 2 bis 5 Spieler um die Kontrolle über eine Welt ringen, die viel zu klein ist für seine vielen Bewohner.
Der Schlüssel zum Sieg liegt darin, die richtige Kombination aus Völkern und Spezialfähigkeiten zu finden, um ein großes Reich zu errichten – oftmals auf Kosten der kleineren Nachbarn. Wichtig ist es aber ebenso ein Gefühl für die Auswahl des Zeitpunkts zu entwickeln, an dem es vorteilhafter ist, ein Imperium zerfallen zu lassen und ein neues Reich zu gründen.

Tempel des Schreckens
Bist du ein Abenteurer und willst das Gold des Tempels finden, oder bist du ein Wächter und versuchst das Gold zu beschützen? Jeder kennt nur seine Persönlichkeit. Da kann man den Mitspielern natürlich alles versprechen…
Tempel des Schreckens ist ein sehr kommunikatives Bluff- und Ärgerspiel mit wenig Regeln und viel Spielspaß!

Fazit
Bei Spieletreffs passiert es immer seltener mal ein Spiel nicht erklären zu müssen und einfach nur spielen zu können. Es kommen auch immer schneller mehr neue Spiele raus. So freut es mich immer wieder wenn ich mich dann voll auf das Spiel konzentrieren und vielleicht noch an Strategien feilen kann.


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