Archiv der Kategorie 'Bayern'

Spieleabend in Kollmarsreute

Arcadia QuestAm 8. Mai 2018 fand der Spieleabend in Kollmarsreute statt. Wir waren zu dritt und es wurde sich für Arcadia Qest entschieden.

Bei Arcadia Qest geht es darum, dass die Menschen wieder einmal Unfug getrieben hatten und somit die Stadt Arcadia von Monstern eingenommen wurde. Nun versuchen die Menschen wieder ihre Stadt zurück zu gewinnen. Das Spiel ist im Grunde ein klassischer Dungeon Crawler mit der Besonderheit das nicht gemeinsam gespielt wird, sonder alle haben eine Team von Helden kämpfen auf eigene Faust gegeneinander und versuchen am Ende am meisten Ruhm ein zu heimsen. Meine Gilde habe ich mit Scarlet, Greensleve und Hobsbawn zusammen gestellt. Somit hatte ich eine passable Kämpferin, einen guten Fernkämpfer und einen interessanten Magier. Wir Spielten im Kampagnenmodus und das erste Szenario war die Arena der Gleißenden Sonne. Die Aufgaben bei dem Szenario sind König der Arena zu werden in dem ein Questplättchen 5 erreicht wurde oder alle einmal, den Minotauren töten und wie immer einen aus den jeweiligen gegnerischen Gilden. Ich machte mit gleich auf an die Quest König der Arena. Immer wenn ein Held recht geschwächt war wurde auch noch versucht diesen zu töten, doch dabei habe ich erst einmal gegnerische Helden nur weiter geschwächt und konnte sie nicht töten. So waren sie ein leichtes Ziel der anderen Gilden. Am Ende war es für mich dann schwieriger noch Helden zu töten. Denn an den Minotauren hatte sich keiner ran gewagt. Immer hin schaffte ich es als erste und einziger die Quest König der Arena zu lösen und konnte mich so dann aufs töten konzentrieren. Was denn noch nicht so einfach war und die anderen auch zügig mit ihren Aufgaben voran kamen. So war es ein spannendes Spiel und ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Arcadia Quest (Cool Mini or Not)

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Cacao Qualifikationsturnier

CacaoAm 12. Januar 2018 veranstaltete das Spielecafé der Generationen in Pfarrkirchen ein Qualifikationsturnier für das Finale der Cacao Meisterschaft 2018. Am Turnier haben 20 Leute von jung bis alt teilgenommen. Die meisten der Teilnehmenden waren noch nicht so sehr vertraut mit dem Spiel so wurde es vor Turnierbeginn noch einige male erklärt, so dass auch alle die Lust darauf hatten auch die Chance bekamen mit an dem Turnier teil zu nehmen. Das Turnier verlief in drei Vorrunden mit einem anschließenden Finale. In den ersten drei Runden wurde das Basisspiel von Cacao gespielt. Gespielt wurde an fünf Tischen mit zufällig ausgelosten Spielern. Für mich lief es ganz gut und ich half noch des öfteren bei Regelunklarheiten. Ich schaffte es alle drei Vorrunden zu gewinnen und kam so auch weiter in die Finalrunde. Im Finale waren wir zu viert und haben mit der Chocolatl Erweiterung gespielt. Aber nur das Modul wobei du Bohnen in Schokolade umwandelst und dann teurer auf dem entsprechenden Markt verkaufen kannst. Hier zu wurden zu Beginn auch noch einmal die Regeln für alle Erklärt oder aufgefrischt. Gefühlt hatte ich mich gar nicht so viel auf die Schokolade konzentriert mir war es viel wichtiger einen guten Platz am 4er-Markt zu bekommen. Mit vollem Wasser und einem gut Platz am 4er-Markt konnte ich dann auch mit einem guten Abstand diese Partie gewinnen. Somit habe ich mich wieder einmal für das große Finale im April in Lautertal qualifizieren können.

Im Anschluss, aber auch schon während des Turniers, gab es dann noch die Möglichkeit des freien Spielens. Am Spielen haben sich auch alle Altersgruppen beteiligt, von den kleinsten bis zu den alteingesessen, was auch ein Augenmerk des Spielecafés der Generationen ist. So ist es auch ein ganz schön bunter haufen von Anfängern bis Experten und jeder findet etwas für seinen eigenen Geschmack. Es gab eine reichhaltig, bunte Spieleauswahl. Zu dem wurde auch in dem großen Raum in der Mitte eine riesige Table-Top-Spielfläche aufgebaucht die sehr beachtlich war. Schön gestaltet und muss wohl einigen Spaß gemacht haben. Ich habe nach dem Turnier aber kein Spiel mehr angefangen da ich leider noch einen weiteren Heimweg hatte und meine Zeit leider auch begrenzt war. Doch der Spieletreff ist auf jeden Fall für alle aus der Gegend empfehlenswert.

Was kam auf dem Tisch:

  • Cacao (Abacus Spiele)

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Dreikönigs-Spieletag

Masmorra Dungeons von ArcadiaAm 6. Januar 2018 fand auch in diesem Jahr der Dreikönigs-Spieletag im KulturBunt Kulturhaus in Neuperlach (München) statt, der von Mitgespielt organisiert wurde. Es war wieder eine riesige Spielfläche, Berge von Spiele und buntes Buffet von dem von den Essenrettern und ein separater Raum für Werwolfspieler vorhanden. Auch die Spieler waren gut in allen Schichten von jung bis alt vertreten. So konnte es ein schön langer Tag mit vielen Spielen werden.

Als ich ankam wusste ich noch gar nicht was ich mit wem spielen wollte, doch ich wurde recht schnell auf eine runde Tac angesprochen da ihnen wohl noch einer fehlte. So dachte ich mir gut zum auflockern mit etwas ruhigem beginnen. Doch unsere Gegner waren nicht einfach, es war die gleiche Runde wie an Heiligabend. Was es recht spannend machte und am Ende immer ziemlich knapp wurde. Doch nach zwei Partien wollte ich dann auch hier mich lieber in eine andere Spielewelt stürzen.

So suchte ich mir ein paar Spieler für eine Partie Viral und baute es rasch auf einen der Tische auf. Viral war an diesem Tag ganz schön stark vertreten. Drei Leute haben es unabhängig von einander mitgebracht und es landete immer wieder auf dem Tisch. Es ist ein lustig illustriertes Mehrheiten Spiel, bei dem es darum geht als Viren die Organe eines Körpers zu kontrollieren und sie Kollabieren zu lassen, immer im Wettstreit mit den anderen Viren. Bei unserer Partie war die Niere ein eigentlich extrem guter Punkt den wir erst am Ende bemerkten, denn die Niere hatte das Mikroskop mit der „-1″, was dazu führt das nie ein Impfstoff gegen die Viren geforscht werden kann welche die Niere kontrollierten. Dies wurde nicht beachtet weil es für die Niere nur einen Punkt gab und alle anderen sich auf die Organe die am meisten Punkte brachten. So versuchte ich mich auch möglichst oft auf den Magen-Darmtrakt, denn dort gab es fünf Punkte für Kontrolle, was schon ganz schön viel ist. So machte ich auch schon zu Beginn ganz gute Sprünge auf der Punkteleiste und konnte mir ganz gute Aktionskarten sichern. Sehr freute ich mich über den Schwarm, der drei Infektionsaktionen hatte. Zusätzlich bekam ich noch die gepanzerte Hülle, welche mit einer Infektion und drei Schilden auch sehr gut ist, doch die zwei Karten in Kombination nicht so effektiv waren. Vor allem wenn die anderen Spieler sich mehr auf das Absorbieren und weniger aufs Kämpfen konzentrierten. So hatte ich zwar ständig fast alle Viren im Spiel, aber es waren nicht alle immer sichtbar. Mit ein wenig Hilfe konnte dann auch noch in der Mitte des Spiels eine von ganz hinten sich bis an die Spitze der Punkteleiste katapultieren. So mussten wir uns dann noch ran halten um nicht ganz abgehängt zu werden. Viral ist ein schönes Spiel mir hoher Interaktion vor allem in größerer Runde und würde ich gerne häufiger spielen.

Nach einer weiteren Runde Tac suchte ich mir aber wieder eine neue Gruppe von Spielern. Ich schloss mich einem Tisch mit Kindern da Skull King erklärt werden sollte. Beim Erklären und ein paar Proberunden ist es dann aber auch geblieben, weil die ersten nach Hause mussten. Danach haben wir übrigen uns für Colt Express entschieden. Ich war Tuco und bekam fast nie die Schusskarten auf die Hand. Dafür wurde ich in den ersten Runden ganz schön durchlöchert und hatte somit schon zu Beginn schlechte Karten. Hier bei dieser Partie war am Ende auch wieder die die Siegerin die sich heimlich ohne große Aufmerksamkeit sich durchs Spiel schlich. Aber auch wenn ich bei dem Spiel nicht gewinne ist es um so schöner zu sehen wenn während einer Runde der Plan aufgeht, auch wenn es dann Plan-B ist und du so deine Mitspieler überraschen kannst.

Die Gruppe löste sich auf und ich suchte mir neue Leute und ein neues Spiel. Dabei machte ich auf meinen mitgebrachten Spielestapel aufmerksam und die Blicke richteten sich auf Masmorra. Ein Dungeon-Crawler der von Neulingen gern als mit Munchkin verglichen wird. Doch hier hast viel mehr Spielmaterial. Es gibt ein Unzahl an Räumen zu erkunden, Miniaturen die deine Helden symbolisieren, Würfel die Monster darstellen und Schatzkarten die dir weiter helfen oder du andere Helden ärgern kannst. So machen sich Die Helden in der Gleichen Welt wie bei Arcadia Quest auf den Weg in einen Dungeon unter Arcadia um dort gegen Monster zu kämpfen, Fallen entschärfen und Schätze zu bergen. Das Spiel kann auf drei unterschiedliche Varianten gespielt werden. Im Standard Modus endet das Spiel sobald einer die 16 Punktemarke erreicht hat und am Ende der Runde dann geschaut wird wer die meisten hat. Im Epischen Modus geht es auch darum die meisten Punkte zu haben doch hier ist das Spiel erst zu Ende wenn auf Ebene drei der Endboss getötet wird. Dann gibt es noch den Kooperativen Modus der auch bis zum Endboss auf Ebene drei geht doch hier gibt es dann andere Karten und mehr gefahren, so dass die Helden zusammen kämpfen müssen. Wir haben erst einmal mit dem Standard Modus angefangen. Die Spieler waren recht ungeduldig und wollten nicht groß auf die Erklärung warten, so erklärte ich ich während des Spiels. Was eigentlich gut möglich ist, doch ein wenig anstrengend für die Person ist die erklärt und nicht so transparent ist für die Person ist die es erklärt bekommt. Aber bei größeren Spielen ist die erste Partie immer eine Proberunde und diese war auch ein schönes Erlebnis, so dass wir uns danach in den Epischen Modus wagten. Ich war sehr scharf darauf mal die unteren Ebenen näher kennen zu lernen um zu sehen war da alles von Gefahren lauerten. Wir erreichten sogar Ebene drei doch schafften es leider aus zeitlichen Gründen nicht bis zum Endboss zu kommen. So bleibt es Spannend um Arcadia und die nächste Partie wir bestimmt wieder kommen.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Tac (Flower of Life Publishing Company)
  • Viral (Corax)
  • Colt Express (Ludonaute)
  • Masmorra – Dungeons von Arcadia (Cool Mini or Not)

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Kleiner Spieletag an Heiligabend

Die Gefährten von Marco PoloAm 24. Dezember 2017 fand wieder ein mal ein kleiner Spieletag in der Spielestadt Maulwurfshausen statt, der von Mitgespielt organisiert wurde. Es ist immer ein geselliger Moment in einem Kreis gleichgesinnter Leuten ein winterlichen Tag zu verbringen. Doch dieses mal war der Kreis doch überraschend überschaubar. So waren an diesem Tag mit kleinem Kommen und Gehen konstant etwa sieben Menschen anwesend. Wo sich im Vorjahr noch die Leute über das ganze Haus zum spielen verteilt hatten, nutzten wir dieses Jahr nur das Dachgeschoss zum Spielen. Die Spieleauswahl war denn noch vielfältig, doch für heute sollten dann doch eher altbekanntes auf die Tische kommen.

Zu Beginn sollte es etwas einfaches schnelles sein wo möglichst viele mit spielen können, um dann andere Spiele mit den Nachzüglern spielen zu können. So viel hier die Wahl auf Take it Easy, ein älteres Spiel was ich noch nicht kannte. Es ist ein abstraktes Spiel bei dem Plättchen möglichst punkteträchtig gelegt werden müssen, doch ob sie Punkte geben hängt davon ab was noch kommen wird. Der Mechanismus ist ähnlich wie bei Karuba, ein Spieler hat seine Plättchen verdeckt und zieht zufällig eins, die anderen suchen das selbe Teil und jeder legt es auf dem eigenen Tableau ab. Auf allen Plättchen sind Wege abgebildet mit einem Punkte wert. Ein Weg wird nur dann gewertet, wenn er von einer Seite bist zur anderen die gleichen Punktewerte bzw Farbe besitzt. Was gar nicht so einfach ist wenn du nicht weist was kommen wird. Bei der Endwertung hat es sich schon heraus kristallisiert, dass Erfahrung schon ganz schön hilfreich sein kann. So hatten die erfahrenere Spieler deutlich mehr Punkte als die Neulinge. Doch ich war mit meinem Ergebnis in einem guten Mittelfeld recht zufrieden für das erste mal. Aber es ist nun auch nicht ein Spiel was bei mir unbedingt wieder auf den Tisch muss.

Danach war ich sehr dafür etwas anderes zu Spielen und lies mich für ein Tac überreden. Der Klassiker wird bei Mitgespielt eigentlich immer gespielt. Lässt sich auch recht flüssig runter spielen und hat ein paar schöne taktische Kniffe. Bei unserer Partie wurde ganz schön gemeckert auf hohem Niveau da angeblich nur wir die Karten zum raus kommen hatten. Denn noch war es am Ende ganz schön knapp. In der Revanche mussten wir dann sogar den kürzeren ziehen. Abstrakte spiele finde ich ganz entspannend für zwischen durch, aber eigentlich tauche ich dann doch gerne in Spielwelten ein wo mir das Thema gefällt.

So suchte ich mir dann im Anschluss eine neue Runde um etwas anderes zu spielen. Die Auswahl war nicht einfach, da es für die einen etwas komplexeres sein sollte und für die anderen lieber etwas einfaches. Der Kompromiss war dann Istanbul. Auch dieses haben wir zweimal gespielt. In der ersten Partie holte ich mir sofort das Plättchen zum neu würfeln bzw einen Würfel auf die vier zu drehen. Dann hüpfte ich relativ oft zwischen der Teestube und dem Edelsteinhändler und konnte so sehr schnell meine Diamanten erzielen. Bei der zweiten Partie versuchte ich zu erst das gleiche, aber dieses mal war es nicht so einfach da Die Teestube und der Edelsteinhändler weiter auseinander waren. Und ich Spielte mehr auf Karten um die besonderen Fähigkeiten optimal zu nutzen. Was sehr hilfreich war doch die anderen waren dieses mal auch schneller auf Zack. So war es am Ende ganz schön knapp und ich konnte gerade so fertig machen weil ein anderer mir meinen Cousin ins Gefängnis brachte und ich mir so einen weiten Weg sparen konnte.

Zu guter Letzt sollte es noch ein Spiel mit geringem Glücksfaktor sein und wir entschieden uns für Marco Polo mit der Neuen Erweiterung die Gefährten von Marco Polo. In dem Spiel gibt es zwar reichlich Würfel doch alle Zahlen aber so ihre Vor- und Nachteile und können so unterschiedlich gut eingesetzt werden. Besonders auffällig bei der Erweiterung ist das neue Spielbrett mit der Stadt Venedig. Hier können genauso wie bei der großen Karten Häuser gebaut werden die einem zusätzliche Fähigkeiten geben. Hinzu kommen auch noch einige weitere Plättchen die auch noch eine menge Aktionsmöglichkeiten bieten. So lohnt sich die Erweiterung für alle die noch mehr Handlungsspielraum bei Marco Polo möchten. Wir waren nur zu zweit doch für mich war die Erweiterung eine schöne Abwechslung und es gab einige Dinge neu zum entdecken.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Take it Easy (Ravensburger)
  • Tac (Flower of Life Publishing Company)
  • Istanbul (Pegasus)
  • Die Gefährten von Marco Polo (Hans im Glück)

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Kleiner Spieletag

Robo RallyAm 25. Mai 2017 veranstaltete der Spieletreff Mitgespielt an lässig des heutigen Feiertags einen kleine Spieletag im Nachbarschaftstreff im QuiddeZentrum. Es wurden in zwei Räumen an bis zu sieben vollbesetzten Tischen gespielt. In einem weiteren kleinen Raum standen ein paar Tische zusammengestellt auf denen sich ein ganzer Berg von mitgebrachten Spielen befand. Zur Stärkung über den Tag haben Foodsaver noch ein Buffet angerichtet.

Um 14⁰⁰ Uhr sollte es los gehen, doch ich war mit ein paar wenigen schon eine halbe Stunde zu früh dar. So entschieden wir uns mit einer Runde Heckmeck am Bratwurmeck auf zu wärmen. Es ist ein sehr einfaches Würfelspiel bei dem versucht wird ein möglichst hohe Zahl zu würfeln um einen Stein zu ergattern mit möglichst vielen Würmern, sprich Punkte. Doch bei jeden Wurf muss auch ein Wurm dabei sein. Zu Beginn lief es ganz gut bei mir, denn ich hab recht hohe Steine mir schnappen können. Doch im späteren Spielverlauf verlor ich dann einen Stein nach dem anderen wieder. Entweder hatte ich einen Fehlwurf oder sie wurden mir geklaut. So ging ich am Ende dann leer aus.

Danach kam wohl mein Highlight des Tages. Einer hat Robo Rally mit gebracht und es wurden noch Mitspieler gesucht, da es bis zu acht Leute zusammen spielen können. Ich wollte es schön länger mal ausprobieren, da ich viel davon gehört hatten. Vor allem in Verbindung mit dem Spiel Quodd Heroes, was dieses Jahr eine erfolgreiche Kickstarter Kampagne absolvierte und mich sehr interessierte. Wir bekamen sechs Spieler zusammen und Spielten ganze zwei Partien. Jeder spielt einen Roboter den er mit Karten immer fünf Züge im voraus programmiert und so versuchen möglichst schnell alle Checkpoints ab zu fahren. In der ersten Partie hatte ich einen schlechten Start weil ich fast nur Kurven gezogen habe und kaum vorwärts kam. Doch dies erwies sich für gar nicht so schlecht. alle anderen tummelten sich auf einen Haufen und haben sich erst einmal alle gegeneinander kaputt geschossen. Während die anderen sich dann nach und nach wieder reparierten schlich ich mich so allmählich an ihnen vorbei. So schaffte ich es mich von letzten Platz vor auf den dritten zu arbeiten. In der zweiten Partie machte ich genau das Falsch, was ich bei der vorherigen Partie zufälliger Weise richtig gemacht hatte. Dieses mal hatte ich ziemlich viele Karten um ziemlich schnell vorwärts zu kommen. So er reichte ich auch die erste Fahne als erster, doch ich hatte alle anderen Roboter hinter mir die ihre Laser auf mich richteten. So hatte ich ziemlich schnell einen Totalschaden und der sollte nicht der einzige bleiben. So kam ich dann aus dem reparieren nicht mehr raus. Daraus ist zu lernen, dass bei einem Wettrennen nicht der Start entscheidend ist, sonder wer am Ende ins Ziel kommt. Ich muss sagen angesichts, dass das Spiel schon 23 Jahre alt ist hat es doch eine sehr fortschrittliche Spielmechanik.

Im Anschluss teilten wir uns neu auf und ich fand zwei Leute die mit mir 51st State – Master Set ausprobieren wollten. Anlässlich der neun Sucher-Erweiterung habe ich mir das Spiel mit allen Extras selbst zugelegt. So wollte ich dieses mal die Hegemonie ausprobieren, eine der Fraktionen aus einer Mini-Erweiterung. Das besondere an der Fraktion ist, sie bekommt in der Produktionsphase ein universales Kontaktplättchen. Im Spiel baute ich gar nicht so viel, machte mehr Deals und Plünderte noch mehr meine Karten. Liegt wohl auch mit daran, dass diese Fraktion auch recht leicht an rote Kontaktplättchen kommt, die für Plünderungen benötigt werden. Siegpunkttechnisch waren wir wären des Spiels gar nicht so weit auseinander, doch in der letzten Runde gelang es mir noch einmal über 30 Punkte zu erzielen (die Punkte für Gebäude mit eingerechnet). So konnte ich mich dann doch deutlich absetzen. Mir gefällt das Spiel sehr gut, weil du ständig am optimieren bist welche Kartenkombination nun am besten ist.

Nach der Postapokalypse ging es dann mit Aufbruch zum roten Planeten auf den Mars. Wieder ein Wettlauf, doch dieses mal geht es um wertvolle Ressourcen. Nach der ersten Runde die nur aus Wissenschaftlern bestand ging es recht brutal los und auch während des Spiels wurde sich nichts geschenkt. Es war wie immer sehr ereignisreich und am Ende konnte ich mit zwei punkteträchtigen Aufträgen und dem Eismonopol den Sieg für mich erklären.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Heckmeck am Bratwurmeck (Zoch Verlag)
  • Robo Rally (Avalon Hill Games, Inc.)
  • 51st State – Master Set (Portal Games)
  • Aufbruch zum roten Planeten (Fantasy Flight Games)

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