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Deutsche Eynsteyn Meisterschaft

EynsteynAm 17. September 2016 veranstaltete Spieltrieb in Zusammenarbeit mit Anspieler die zweite deutsche Eynsteyn Meisterschaft in Ennepetal. Ich hatte von dem Turnier bei einer Messe im gleichen Jahr in Ratingen erfahren und dort auch das Spiel kennen gelernt. Danach hatte ich zwar nur einmal noch die Gelegenheit gehabt es zu spielen, aber ich wollte mein bestes versuchen. Gespielt wurden 3 Runden mit anschließendem Finale. Für alle die bei der ersten Runde ausgeschieden sind, gab es die Möglichkeit noch in 2 weiteren Runden einen Trostpreis zu gewinnen. Die erste Runde wurde in 3 Gruppen zu je 5 Spielern aufgeteilt. Gespielt wurde pro Gruppe immer 2 Spiele gleichzeitig, bis alle mal in ihren Gruppen gegen jeden gespielt hatten. Die Spieler schenkten sich nichts, doch es ging auch auf Zeit, um so im Zweifel einen Tiebreaker zu gewinnen. Am Ende der ersten Runde kristallisierten sich 3 Favoriten heraus die es schafften jedes spiel zu gewinnen. Ich viel mit unter den 3. Dann hieß es erst ein mal Mittagspause. Zeit um sich zu stärken und ein wenig den Kopf frei kriegen. Danach ging es in die zweite Runde. Hier wurden wieder 3 Gruppen zufällig aus den besten 3 der jeweiligen Gruppen der ersten Runde gebildet. Die Siegessträhne der 3 Favoriten führte sich auch in der zweiten Runde fort. Aus der zweiten Runde kamen die jeweils zwei besten aus jeder Gruppe weiter. Mit der Zeit wurde es ziemlich anstrengend und mein Kopf rauchte förmlich. Ich nutzte oft die Gelegenheit raus zu gehen um frische Luft zu schnappen, wenn ich gerade nicht spielen musste. Die dritte Runde – das Halbfinale. Hier wurden nur noch 2 Gruppen gebildet mit je 3 Spielern. So war die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich nun endlich auf einen der Favoriten treffen musst. Was auch geschah. Dieses Spiel war nicht einfach doch ich schaffte es nach vielem hin und her ihn Siegesunfähig zu machen und musste dann nur noch meine versuchen eine eigene Verbindung bei mir herzustellen. Die Plättchen wurden immer knapper und ich hatte auch schon Angst, dass sie nicht mehr reichen würden. Doch am Ende gelang es mir doch noch und somit das Spiel für mich zu entscheiden. Auch im Halbfinale schaffte ich es wieder alle Spiele zu gewinnen und nummerierte mich somit für das Finale. Im Finale gab es dann eine Überraschung, ein 16-jähriges Mädchen hatte es geschafft sich durch alle Runden durch zu schlagen und am ende auch noch einen der 3 Favoriten hinter sich zu lassen. So begann unser spiel und ich schaffte auch hier wieder sie Siegesunfähig zu machen und fühlte mich schon relativ sicher, doch ich war mit meiner Anstrengung schon ziemlich an meinen Grenzen angelangt und versäumte meine letzte Chance selbst zu gewinnen. Somit gab es ein Unentschieden. Dies verursachte große Diskussionen bei der Turnierleitung und völliges Staunen bei dem Publikum. Doch dann hieß es Wiederholung und ein weiteres Spiel sollte einen Sieger zu Tage tragen. Ich gab mein bestes doch ich war ziemlich fertig und am ende zu langsam eine Verbindung aufzubauen. Statt dessen baute meine Gegnerin eine Reihe an Zwickmühlen, wo durch ich keine Chance hatte noch irgendwas zu erzielen. Somit ging ein schöner, anstrengender Tag zu Ende und ich wurde zum Vize deutsche Meister im Eynsteyn.

Was kam auf dem Tisch:

  • Eynsteyn (Spieltrieb)

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