Archiv der Kategorie 'Turniere'

Catan Turnier in Markt Schwaben

CatanAm 24. März 2019 fand ein Ranglistenturnier im Rahmen der Catan Meisterschaft 2019 im Wirtshaus im Oberbräu in Markt Schwaben statt. Das Turnier war in einem separaten Raum mit vielen kleinen Tischen an denen jeweils gut zu viert gespielt werden konnte. So war es gut sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Am Turnier haben sich 26 Personen beteiligt und gespielt wurden an sieben Tische.

In der ersten Runde machte ich eine Wettrennen mit eine Kontrahentin um die Punkte, die anderen beiden waren eher so außen vor. Doch leider war ich der offensichtlichere Spieler da ich viel auf dem Spielplan gebaut habe und wurde von allen als das große Ziel abgestempelt. Dabei waren wir ziemlich gleich auf nur sie hatte nur fünf Siedlungen und bemerkte auch selbst gar nicht, dass sie zwischen durch die längste Handelsstraße bekommen hätte. Doch die hab ich mir dann geholt. Was aber dann wieder wechselte und so gewann sie mit fünf Siedlungen, der größten Rittermacht, der längsten Handelsstraße und einem Sondersiegespunkt. Ich wurde dann immer hin noch zweiter.

In der zweiten Runde habe ich auch wieder aufs Bauen gesetzt, um gut an Rohstoffe zu kommen. Hier bekam ich aber nur Holz und Schafe. Lehm war mit einer 2, 12 und 5 sehr schlecht aufgestellt auf dem Plan. Getreide war so auf einem Haufen, dass sich einer eine Monopolstellung holte und auf Erz wurde immer wieder der Räuber gestellt. Doch mit dem bauen ging es denn noch recht gut da ich einen Holz- und einen 3:1-Hafen hatte. Allerdings hätte ich zum Ende hin eher Städte bauen müssen was mit Holz und Schafen schwierig ist. Längste Handelsstraße war mit meiner Position auch nicht möglich und zwei andere Mitspieler kloppten sich schon darum. So baute ich still vor mich hin. Aber es war ein spannendes Rennen zwischen allen Spielern. Es fehlte am Ende über all nicht mehr viel zum Sieg. Hier gewann einer dann mit der längsten Handelsstraße und zwei Sondersiegespunkte. Ich wurde mit acht punkten dann dritter weil der zweitplatzierte auch noch zwei Sondersiegespunkte auf der Hand hatte.

In der dritten Runde kam ich an einem dreier Tisch. Bei drei Spielern hast du weniger Platzprobleme auf dem Spielplan. Doch wir hatten einen am Tisch der schon zwei Spiele gewonnen hatte. So war er erst einmal als große Gefahr wahrgenommen worden. Doch das Spiel verlief dann sehr ungewöhnlich. Sehr häufig kamen die Zahlen 9 und 11, was dem Blauen Spieler sehr zu Städten verhalf. Ich hatte mir eine Holzmonopolstellung geholt, da alle Holzfelder und der Holzhafen auf einem Haufen waren und mit eigentlich ganz guten Zahlen. Am Ende habe ich erst noch einen Sieg von Blau verhindert in dem ich die längste Handelsstraße abgenommen habe und hätte beinahe selbst gewonnen, doch dann kamen meine Zahlen nicht mehr. Am ende fehlte mir nur noch ein Scharf um mit einer Siedlung noch meinen 10. Punkt zu holen. Drei Runden habe ich nichts bekommen dabei hätte nur noch einmal Wald gewürfelt werden müssen. So wurde mir dann noch die längste Handelsstraße wieder abgenommen und ich wurde mit sieben punkten letzter.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Catan (Kosmos)

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Das AMIGO Spielefest 2018

ICECOOLVom 15. bis 16. September 2018 fand das AMIGO Spielefest mitten im Mannheimer Luisenparks statt. Ich bin am zweiten Tag den Sonntag zur deutschen Meisterschaft von ICECOOL hingefahren. Um 9⁰⁰ Uhr sollte Beginn der Anmeldung sein doch es dauerte allein schon ein wenig um überhaupt in den Park zu kommen. Mir wurde beim Einlass von anderen Mitstreitern gesagt, dass es Amigo ganz schön chaotisch zu geht. Aber an sich gab es viel Platz zum Spielen und Amigo stellte seine Neuheiten des Jahrgangs vor.

Vor Anfang des ICECOOL Turnierst gab es dann auch noch mal Diskussion wie Turnier überhaupt verlaufen sollte und da einige noch zu anderen Meisterschaften wollten auch persönliche Konflikte bei einzelnen Kontrahenten. Die Diskussionen förderten es aber nicht, dass es schneller geht. So verstrich einige Zeit bis dann endlich mal klar war wie überhaupt gespielt wird. Da muss Amigo vielleicht noch etwas üben in der Planung und vor allem mit der Planung mehrerer Meisterschaften nebeneinander. Es wurde extra beworben, dass es möglich ist auch an mehreren teil zu nehmen, wobei die Realität sich dann für ein paar nicht so rosig widerspiegelte. Gespielte wurden dann in drei Vorrunden nach schweizer System, wobei die besten vier noch eine Finalrunde spielten. Hier zeigte es sich auch raus, dass es die deutsche Meisterschaft war und doch so einige gute Spieler zusammen kam. Leider war ich durch meine Pünklichkeit und dem entsprechenden Schlafmangel etwas geschwächt. Aber eine deutsche Meisterschaft um 9⁰⁰ Uhr morgens anzukündigen ist auch so eine Sache, da nicht alle direkt um die Ecke wohnen. Ich erwischte in allen drei Runden einen dreier Tisch bei dem es noch etwas schwerer ist Punkte zu machen. So konnte ich mich auch schnell vom Erfolg abschreiben. Gewonnen hat das Turnier am Ende der Sohn des Autors, der allerdings nicht als deutscher Meister zugelassen wurde, weil er nicht in Deutschland wohnt. Den ersten Preis machte dann der zweit platzierte und qualifizierte sich somit für die Weltmeisterschaft.

Danach machte ich etwas Pause und schaute mich ein wenig um bis die Set Meisterschaft begann. Hier für haben sich auch ein paar wenige qualifiziert, das dem Veranstalter aber wohl zu wenige waren. So wurde es wohl als offenes Turnier verkündet und schon machten eine ganze Reihe an Menschen mit. Aber auch hier kämpfte ich mit meiner Müdigkeit was bei einem Reaktionsspiel noch mal mehr zur Geltung kam. Doch ich muss sagen es war bemerkenswert zu was für eine Leistung sich manche aufbrachten. Da waren die Karten teilweise kaum auf den Tisch und die erste Runde schon fast vorbei. Das Finale habe ich leider dann nicht mehr mitbekommen, da ich mich schon vorher auf den Heimweg machte.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • ICECOOL (Amigo)
  • Set (Amigo)

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Stadt-Land-Spiel in Hochdorf

Rise of TribesAm 9. September 2018 veranstaltete der Spieletreff-March einen Spieletag im Rahmen von Stadt-Land-Spiel in Hochdorf. Da die Räumlichkeiten in March und Holzhausen nicht mehr funktionierten ist der Spieletreff allgemein nun nach Hochdorf umgezogen. Hier findet er wie gewohnt immer am letzten Sonntag im Monat im Familien-Treff MütZe. Hier verteilt sich die Veranstaltung über mehrere kleine Räume. Was den Lärmpegel erheblich sinkt. So können Kinder sich austoben und Grübler in Ruhe über ihre Spielzüge nachdenken. Über den Tag verteilt gab es drei Turniere, Kindomino, 6 nimmt und Bohnanza. Es gab einen Tisch mit einer Spieleauswahl und einen mit Promos und Infomaterial. Für das Leibliche wohl wurde in der Küche auch gesorgt, so konnte dem Spielen nichts im Wege stehen.

Zum einstieg haben wir gleich mal ein Kingdomino gespielt. Wir spielten zu viert und ich erklärte es drei die es noch nicht kannten. Einer konzentrierte sich ganz schön auf Wald und konnte damit am Ende ordentlich punkten und wurde damit auch klarer Sieger. In der Revange habe ich da mehr darauf geachtet was die anderen machten. Das ist auch leichter wenn du das Spiel nicht noch erklären musst. Beim erklären ist das Augenmerk eher darauf ob Fehler gemacht werden. In der Rückrunde konnte ich dann besser punkten. Später am Tag haben wir Kingdomino noch mal zu zweit gespielt. Dabei kann ein größeres Königreich gebaut werden, nämlich 7×7 statt 5×5. Somit gibt es auch mehr Punkte was hier für das Turnier relevant war.

Danach ging es zu den Quacksalbern von Quedlinburg. Dieses mal habe ich aber darauf bestanden mal was anderes als die Einsteigerversion spielen, so haben wir uns für die Expertenvariante und den zweiten Büchern entschieden. Es ist auf jeden Fall ein neuer Twist mit den zwei Tropfen. Ich habe mich hierbei auf den unteren konzentriert, um so mehr Zutaten für meinen Sack zu bekommen. Erstaunlicher Weise lag ich im Spielverlauf die ganze Zeit vorne obwohl ich im Kessel gar nicht so gut vorran gekommen bin. Aber ich hatte das Glück, dass ein Nachbar keine Motten als Zutaten kaufte und ich Fand die Kombination aus gelb und rot ganz gut. Die Gelben haben den Wert der nächsten Zutat verdoppelt und die Roten hast du erst zu seite getan und dann am Ende überlegt ob du sie für diese oder eine spätere Runde verwendest. So konnte ich einen vierer Pilz oftmals direkt nach einer gelben Wurzel legen und einen ordentlichen Sprung machen. Am Ende war es aber dann doch sehr knapp, da die anderen immer mehr aufgehohlt hatten und ich dann nur durch einen Tiebreaker knapp am Sieg vorbei gerauscht bin.

Nach einer Essenspause ging es dann in Steinzeit zu den Stämmen von Rise of Tribes. Ein Spiel was kürzlich von Kickstarter ausgeliefert wurde. In dem Spiel geht es darum einen Stamm zu entwicklen und als erster 15 Siegpunkte zu erreichen. Hierbei gibt es eine interessante Würfeleinsetzmechanik. Es gibt vier verschiedene Aktionen wovon jeder zwei in seinem Zug zur Auswahl hat. Auf jeder Aktion liegen drei Würfel mit möglichen Symbolen Sonne, Mond und Blank. Wenn du an der Reihe bist würfelst du zwei Würfel und schiebst dies zu jeweils einer Aktion so das ein Würfel verdrengt wird. Sollten dann bei der Aktion zwei Sonnen sein wird die Aktion besser. Sollten aber dort zwei Monde sein wird diese schlechter. Die auswahl der Aktionen beschrenkt sich auf vermehren, bewegen, ernten und entwickeln. Da es für uns alle die erste Partie war, mussten wir uns erst einmal in das Spiel rein finden. Doch schnell war dann auch klar das wir viel früher auf die Zielkarten hätten gehen müssen, denn darüber machst du die meisten Punkte. An sich ist es ein schönes, schnelles und einfaches Zivilisationsspiel, was ich auf jeden fall noch einmal spielen muss um es besser kennen zu lernen. In der Grundbox waren auch einige kleine Erweiterungen, die das Spiel noch einmal verändern und hoffentlich neue Möglichkeiten mit ins Spiel bringen.

Zum Schluss kam dann noch der neue Stefan Feld Carpe Diem auf den Tisch. Hier befinden wir uns im alten Rom und bauen unser eigenes Stadtviertel aus. In der Mitte gibt es ein Kreis mit Bauplättchen bei dem jeder eine Figur hat. Bist du am Zug kannst du hast du immer zwei Wege zur Auswahl und kannst dann von dem Ort ein Plättchen aussuchen, dass du auf deinem Plan anlegen möchtest. Wenn alle Plättchen vergriffen sind gibt es eine zwischen Wertung bei der jeder der Reihe nach aussuchen darf was er Werten lässt. So ist es ein gemütliches vor sich hin bauen und jedes abgeschlossene Bauwerk hat noch einmal eine eigene Fähigkeit. Das Spiel hat eine klare Lernkurve und muss wohl auch öfters gespielt werden um es zu beherrschen.

Zum Abschluss gab es dann noch die Preisverleihung der Turniere und dann ging wieder ein spielereicher Tag zu ende.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Kingdomino (Pegasus)
  • Die Quacksalber von Quedlinburg (Schmidt Spiele)
  • Rise of Tribes (Breaking Games)
  • Carpe Diem (Alea)

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Berliner Brettspiel Con 2018 (Tag 2/2)

Spring MeadowAm Sonntag war dann alles etwas entspannter. Es wurde nicht ganz so voll und vor dem Einlass statt in einer Schlange zu stehen, habe ich mich zu einer Partie Reef gesetzt.

Reef ist die zweite Neuerscheinung nach Azul unter dem Label Next Move. Ein abstraktes Spiel mit einfachen Regeln und doch taktische Tiefe. Nach Azul waren wohl die Erwartungen an das Spiel vielleicht ein wenig zu hoch, doch mir hat es denn noch gefallen und ich glaube es steckt auch mehr drin als auf dem ersten Blick ersichtlich ist. Alle Spieler spielen ein Korallenriff, dass sie möglichst punkteträchtig versuchen wachsen zu lassen. Während deines Zugs hast du zwei Möglichkeiten, eine Karte ziehen oder eine Karte spiele. Für das Ziehen von Karten liegen drei Karten offen in einer Auslage und eine Karte offen auf dem Nachschubstapel. Die Karten von der Auslage sind kostenlos, wenn du die Karte vom Stapel willst musst du einen Siegpunkt auf die Karte mit den wenigsten Siegpunkten legen. Die Karten haben immer zwei Aktionen einmal neue Korallen zum anpflanzen und dann eine Wertung. Für die Wertung ist immer ein Muster abgebildet was beliebig oft erfüllt werden kann doch jede Koralle darf nur einmal gewertet werden. Pro erfüllte Wertung gibt es die Siegpunkte, die auf der Karte stehen. So können einige gute Kombos aufgebaut werden, wenn du passende Karten findest. Das Spiel ist beendet wenn es von einer Korallensorte keine Steine mehr gibt oder es keine Karten mehr zum Nachziehen gibt. Danach darf jeder noch seine Karten Spielen. Da können noch einige Punkte zusammen kommen, somit sollte bedacht sein wann und ob du das Ende einleitest.

Danach waren auch die Tore der Convation geöffnet und wir konnten rein. Ich schaute mich noch mal ein wenig um, aber machte mich erst mal auf den Weg Richtung Azul Turnier. Beim Azul Turnier kamen sieben Tische mit je vier Leuten zu stande. Gespielt wurde im KO-System und nur die jeweiligen Gewinner kamen weiter. Da es sieben Tische waren wurde aus den zweit Platzierten noch einer ausgelost und durfte dann auch noch weiter spielen. In der ersten Runde wurde sich nichts geschenkt, nur eine baute fröhlich vor sich hin. Sie bildete eine gelbe Diagonale und eine passende Senkrechte zu Beginn und machte damit unglaubliche Punkte. Am Ende hatte sie zwei Senkrechte und eine Farbe komplett. Mir hingegen wurde alles weggeschnappt und hatte somit Schwierigkeiten was aufzubauen. So hatte mir dann ein Stein für den zweiten Platz gefehlt und ich war draußen. Nach einem Spiel die Besten zu ermitteln zeigt für mich weniger was von Können, als schnell mal ein Turnier durch ziehen damit es gemacht ist.

Nach meinem Misserfolg ging ich dann wieder in den Ausstellerbereich und hatte nun Zeit um die Neuheit Spring Meadow von der Edition Spielwiese auszuprobieren. In der Etage angekommen hatte sich auch gerade ein Tisch mit drei Spielern gebildet bei dem ich mich anschließen konnte. Spring Meadow ist das dritte und wohl letzte Puzzlespiel in der Rosenbergreihe bei der Edition Spielwiese. Thematisch ist gerade der Winter vorbei und der Schnee fängt an zu schmelzen. Es gibt eine Auslage mit Puzzleteilen wie bei Cottag Garden und Spielertableaus wie bei Indian Summer. Bei den Puzzleteilen gibt es welche mit Loch und welche ohne Loch. Die Löcher sind hier recht Trickreich. Wenn du eine Gruppe von Löchern bildest bekommst du Extrateile in der Größe eins weniger als die Gruppe groß ist. Zu dem gibt es auf dem Tableau Murmeltierhöhlen, die im Grunde nicht über baut werden müssen, aber wenn sie mit einem Loch über baut werde geben sie in der Wertung einen extra Punkt. Du kannst auch eine Murmeltierhöhle ohne Loch über bauen, doch dann musst du ein Murmeltier auf ein freies Loch auf einer Murmeltierhöhle legen und bekommst dafür dann keine Extrapunkte mehr. Eine Wertung wird ausgelöst wenn ein Spieler in seiner Reihe der Auslage nur noch ein Teil oder weniger hat. Der bekommt dann noch ein Picknickkorb der zwei Punkte extra gibt und es wird gewertet. Gewertet werden alle vollständigen Reihen von unten plus die erste angebrochene. Es gibt für jedes bedeckte Feld einen Punkt plus die Murmeltierhöhlen mit den Lochteilen ohne Murmeltieren. Wer zwei Wertungen gewinnt hat das spiel gewonnen. Es war immer sehr knapp. Vor allem am Schluss hat einer ein Teil so gelegt, damit er noch ein vierer Bonusteil bekommt um zwei Reihen zu vervollständigen. Doch dabei musste er eine Murmeltierhöhle über bauen und bekam dann weniger punkte. Hätte er das eigentlich Teil an der Stelle gelegt wo er das Bonusteil platzierte, hätte er zwar kein Bonusteil bekommen dafür mehr Punkte und den Sieg. Somit durfte ich mich über meinen Erfolg freuen.

Im Anschluss habe ich noch ein paar Bekannte beim Cranio Verlag getroffen, die einen Prototypen nach dem anderen ausprobierten. Sie waren gerade fertig mit einem und wollten sich zu dem nächsten aufmachen. Walls of York hieß er und ist ein einfaches Familienspiel bei dem du Mauern einer Stadt errichten musst. Ein Würfelturm gibt an was in der Stadt enthalten sein muss. Jeder Spieler hat ein variables Tableau, aber die sind in jedem Spiel bei allen gleich ausgerichtet. Auf den Tableaus gibt es die entsprechenden Gebäude aber auch Geld und Wikinger. Geld gibt Pluspunkte und Wikinger geben Minuspunkte. Dann gibt ein Würfel an wie die Mauerteile gebaut werden dürfen. Wer eine Stadt fertig hat bekommt dann Geld pro Zug bist die anderen fertig werden. Das ganze wird zwei Runden gespielt und wer die meisten Punkte hat gewinnt. Für Begeisterung hatte das Spiel nicht gesorgt, aber ist vielleicht ganz nett mit Kindern oder mal als Absacker.

Dann musste ich mich wieder einmal auf die Suche nach neuen Spielern machen und ging in die oberste Etage. Da wollten welche Bunny Kingdom an einem neuen Spieletisch spielen und ich konnte nicht nein sagen. Hier errichtete einer gleich zu Beginn ein riesiges Lehnsgut und machte damit unglaubliche Punkte. Ich war während des Spiels immer ganz schönes Schlusslicht. Doch ich hatten am Ende einen ganz schön dicken Stapel an Schriftrollen die mir noch mal ganz schöne Punkte in der Schlusswertung brachten. Am Schluss hatte mir dann doch gar nicht mehr so viel für den ersten Platz gefehlt, aber gereicht hat es leider nicht.

Zum Schluss wollten wir noch was Spielen und entschieden uns nach langen schweren Entscheidungen für Noria. Wieder einmal war ich der einzige der das Spiel schon kannte und ich machte meine gewohnten Züge und die anderen versuchten es mir nach zu machen. Das Spiel ging ganz schön auf Monopolstellungen. Ich ergatterte die ganzen Lampen und Energieschiffe, bekam aber dafür keine Obsidanschiffe ab, die auch für die Lampenproduktion gut gebrauchen könnte. Leider konnten wir das Spiel nicht zu ende spielen, weil die anderen noch vorm Schließen der Convantion zu ein paar Ständen wollten.

Am Schluss der Veranstaltung hauten dann die Fachhändler noch ihre Spiele mit guten Rabatten raus und ich machte noch ein paar Schnäppchen und mich dann so langsam auf dem Heimweg.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Reef (Next Move)
  • Azul (Next Move)
  • Spring Meadow (Edition Spielwiese)
  • Walls of York (Cranio)
  • Bunny Kingdom (iello)
  • Noria (Edition Spielwiese)

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Berliner Brettspiel Con 2018 (Tag 1/2)

Gaia ProjectVom 21. bis 22. Juli 2018 fand die Berliner Brettspiel Con zum zweiten Mal im Kühlhaus in Berlin Kreuzberg statt. Es ist die vierte Berliner Brettspiel Con und so langsam hat sie sich etabliert. Die Anhänger der Brettspielszene reisten von nah und fern an. Ich war schon eine knappe Stunde vor Einlass da. Im Vorjahr war ich damit der erste doch dieses Jahr durfte ich mich um die Zeit schon in einer Schlange anstellen. Immer hin wurden schon Vor Einlass Bändchen verteilt, so dass es dann später schneller Vorwerts gehen kann. Doch der Ansturm war groß so hatte sich wohl die Schlange später noch bis zur nächsten U-Bahnstation ausgedehnt. Beim Öffnen der Hallen war mein erster Weg wieder zum Flohmarkt, doch damit war ich nicht der Einzige, das hatten gefühlt fast alle vor. So gab es ein Engpass und ich hab für den ersten Meter zum Flohmarkt 10 Minuten gebraucht und um ganz durch zu gehen eine halbe Stunde. Wer später kam konnte gut die dreifache Zeit einplanen. Aber einmal durchgekommen gab es eine gigantische Auswahl an Spielen, viele auch noch eingeschweißt. Ich ergatterte mir ein original verpacktes Mage Wars Arena Grundspiel und ein NMBR 9. Danach machte ich mich auf in die weiteren Ebenen. Im Erdgeschoss waren so die Verkaufsstände neben dem Flohmarkt noch zwei Händler und ein T-Shirt Shop. Im ersten Obergeschoss kamen dann die großen Verlage. Ab hier konnten die Neuheiten ausprobieren. Nach oben kamen dann kleinere Verlage und im dritten Obergeschoss gab es noch eine Prototypengalerie, bei der sich neue Autoren ihre Werke präsentieren konnten. Im vierten Obergeschoss war die Turnierfläche. Turniere gab es reichlich in den zwei Tagen, unter anderem ein Gaia Project Blitz-Turnier, Klong, Klask, Azul, Munchkin, Netrunner, Dominion, Pandemic, Hero Realms, Half Pint Heroes und noch ein paar mehr. Eine Etage höher gab es dann noch eine große Fläche zum freien Spielen und die Spiele konnten sich bei einer Spielothek ausgeliehen werden. Auch wenn die Convention dieses Jahr zwei Stockwerke mehr bekommen hat, füllten sich die Räume dieses Samstag ziemlich gut.

Mein Augenmerk für den Tag war das Gaia Project Blitz-Turnier. So machte ich mich nach dem Flohmarkt und ein wenig Eindrücke sammeln auf in die vierte Etage. Das Turnier verlief in drei Runden bei der jeder Spieler 20 Minuten Zeit für seine Züge hat. Sortiert wurde nach jeder Runde nach einem Schweizer System, bei dem immer die besten zusammen an einem Tisch kommen. So haben eventuell Leute die nicht so viel Glück hatten noch einmal die Chance wieder auf zu steigen. Ich bin ja nicht so der geübteste Gaia Project Spieler und das auf Zeit spielen hatte das nicht noch unbedingt unterstützt. Die Zeit war zum Turnierspiel noch einmal ein zusätzlicher Stressfaktor, obwohl ich eigentlich immer gut mit den 20 Minuten auskam, weißt du zu Beginn nie ob es hinten dann noch ausreicht. Aber nur bei wenigen ging die Zeit so zu neige, dass sie keinen Zug mehr machen durften. Für die erste Runde entschied ich mich für die Geoden. Eigentlich das Volk was ich am besten kennen sollte, doch ich bekam meine Produktion nicht in Gang. Mit schuld war wohl auch, dass die Geoden zu nah an den anderen Völkern war und wir so die gleichen Planeten anstrebten. In der Partie haben dann die Ambas mein Interesse geweckt. Die haben die Fähigkeit ihren Regierungssitz mit einer Mine zu tauschen, was sehr stark ist um neue Allianzen zu bilden. Was ich dann im zweiten Spiel ausprobierte. Ich war zwar mit den Ambas ausreichend erfolgreich doch den Trick mit dem Regierungssitz tauschen konnte ich nicht so richtig einsetzten. Da das hier nicht so ganz relevant für den Sieg war, war es auch nicht so dramatisch. Durch meinen Sieg in der zweiten Runde schaffte ich es an den zweit besten Tisch. Da ich mir keine großen Hoffnungen machte wählte ich ein Volk aus was ich noch nicht kannte und entschied mich für die Nevla. Die haben die Fähigkeit, dass Macht doppelt zählt. Was ganz schön effektiv sein kann um an Ressourcen zu kommen. Doch musste ich leider feststellen, dass die Nevla wohl in kleineren Runden noch effektiver währen, weil dann weniger Machtaktionen weggeschnappt werden. So war ich hier zwar am Anfang lange führend, doch wurde ich zum ende hin ganz schön überrannt. Auch wenn es Blitz-Turnier heißt hat es doch fast den ganzen Tag in Anspruch genommen und es war fast 19⁰⁰ Uhr als das Turnier zu Ende war.

Das ist die Zeit wo die Ausstellerbereiche schließen und dann nur noch die freie Spielfläche zur Verfügung ist. So wurde es ganz oben auch voll und ich hab noch Bekannte getroffen für einen kleinen Absacker. Wir Spielten Itchy Feet ein kleines Reisekartenspiel bei dem alle Touristen sind und zwei Länder bereisen müssen. Um ein Land zu bereisen brauchst du drei Gegenstände und einen Reisepass. Wenn du dran bist kannst du eine Aktion machen. Eine Karte ziehen, einen Tausch anbieten wobei du bei Erfolg noch eine Karte ziehen darfst, Karten recyceln in dem du zwei Karten abwirfst und eine beliebige vom Ablagestapel nimmst, andere beklauen indem du eine Karte abwirfst und eine Karte zufällig von wem anderes ziehst oder du reist durch ein Land. Zum Reisen zeigst du deine Hand und gibst die benötigen Gegenstände ab. Deinen Reisepass behältst du. Ist es dein Land musst du das auch ablegen, danach musst du noch das Land in der Mitte bereisen. Wer das Land in der Mitte als erster bereist gewinnt das Spiel. Als Absacker war das für den heutigen Tag genau das richtige. Es ist schnell runter gespielt und du kannst auch ein wenig Interaktion mit deinen Mitspielern. Mit seiner kleinen Schachtel passt es auch in jedes Handgepäck.

Nach dem anstrengend Tag machte ich mich dann auch schon etwas frühzeitig auf dem Heimweg, statt noch einmal neue Spieler zu suchen und somit ausgeschlafen in den zweiten Tag zu starten.

Was bei mir alles auf dem Tisch kam:

  • Gaia Project (Feuerland)
  • Itchy Feet

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